Erfolgreicher Abschluss der Biathlon-WM

von Redaktion

Gold und Silber für deutsche Staffeln

Östersund – Die deutschen Nachwuchs-Biathleten haben beim letzten Auftritt bei der WM in Östersund in den Staffeln nochmals starke Leistungen gezeigt. Die weibliche Jugend holte Gold, die männliche Jugend mit Schlussläufer Korbinian Kübler erreichte Silber. Während hier je vier Aktive eine Staffel bilden, war bei der Jugend jeweils ein Trio am Start.

Bei der weiblichen Jugend (3 mal 6 km) musste Startläuferin Melanie Gaupp (DAV Ulm) im ersten Schießen eine Strafrunde hinnehmen und fiel zunächst auf den 14. Platz zurück. Doch im zweiten Durchgang kassierte sie nur noch einen Nachlader und rückte bereits auf den sechsten Platz vor, nur 22,7 Sekunden hinter der führenden Polin Amelia Liszka. Bis zum Wechsel auf Sydney Wüstling (WSV Oberhof) war Gaupp auf den dritten Platz nach vorne gestürmt, der Rückstand auf Italiens Nayeli Mariotti Cavagnet betrug nur noch 19,5 Sekunden.

Wüstling übernahm mit einem fehlerfreien Schießen gleich die Führung und hielt diese auch beim zweiten Durchgang. Sie übergab letztlich mit 31,1 Sekunden Vorsprung vor Norwegen auf Schlussläuferin Lena Siegmund (Großbreitenbacher SV). Diese kam in beiden Durchgängen mit je einem Nachlader durch – und sicherte so die Goldmedaille für Deutschland. Silber ging an Norwegen (+ 20,8 Sekunden/0 Strafrunden + 9 Nachlader) vor Italien (+ 37,3/0 + 5), der Ukraine (+ 51,4/0 + 4) sowie Schweden (+2:05,7 Minuten/0 + 7).

Die männliche Jugend trat über 3 mal 7,5 km mit Luca Anding (SC Steinbach-Hallenberg), Lukas Tannheimer (DAV Ulm) sowie Korbinian Kübler (SC Hammer) an.

Anding hatte einen soliden Start: Er brauchte insgesamt nur zwei Nachlader. Der 18-Jährige übergab mit 31,2 Sekunden Rückstand auf die führende französische Mannschaft als Dritter auf Lukas Tannheimer. Und der 17-Jährige hielt das Team weiter auf Medaillenkurs: Nach einem Nachlader im ersten und drei im zweiten Schießen übergab er mit 15,9 Sekunden Rückstand auf Frankreich an Schlussläufer Korbinian Kübler. Dritter war zu diesem Zeitpunkt die österreichische Staffel vor den USA und der Schweiz.

Kübler blieb im ersten Schießen ebenso wie der Franzose Leo Carlier fehlerfrei. Im zweiten Durchgang brauchte das Führungsduo je zwei Nachlader – und baute den Vorsprung auf die restliche Konkurrenz weiter aus. Carlier war aber nicht mehr zu halten und holte gemeinsam mit Camille Grataloup-Manissolle und Antonin Guy in 1:02:04,1 Stunden (0 Strafrunden + 6 Nachlader) Gold. Dahinter lief der 18 Jahre alte Sportler des SC Hammer souverän zu Silber (+ 35,6/0 + 8). Spannend wurde der Kampf um Bronze: Letztlich lag Tschechien (+ 2:25,0/0 + 9) knapp vor Österreich (+ 2:31,2/0 + 10).who

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