Bayernliga-Stenogramm

von Redaktion

In der Fußball-Bayernliga Süd sind die beiden Inn/ Salzach-Klubs SV Erlbach und SV Kirchanschöring auch nach zwei Frühjahrsrunden-Auftritten weiterhin sieglos. Immerhin ein Pünktchen nahm der SV Erlbach mit dem 0:0-Remis beim TSV Kottern mit, sodass die Truppe von Trainer Lukas Lechner doch mit gewisser Vorfreude dem Heim- und Spitzenspiel am Freitag (19 Uhr) gegen den Tabellendritten FC Memmingen entgegenblicken kann.

Kurz vor Schluss hätte ein Erlbacher Neuzugang „berühmt“ werden können, doch Pascal Linhart (kam im Winter vom Landesligisten TSV Kastl) hatte mit seinem Kopfball nach einer Freistoßflanke nicht das nötige Quäntchen Glück im Abschluss – so blieb ihm sein Premierentreffer verwehrt.

„Das war ein Kampfspiel auf tiefem Boden, lange Bälle waren das Mittel der Wahl“, resümierte Lechner. Sein Team habe den „Abnutzungskampf“ angenommen, was durchaus positiv sei. „Es gab Phasen, in denen wir stärker waren, und Phasen, in denen Kottern besser war. Damit ist das Unentschieden auch gerecht“, so der Niederbayer.

Nicht so gut gelaunt war Kirchanschörings Coach Thomas Leberfinger nach dem 0:2 auf Kunstrasen beim 1. FC Sonthofen. Denn seine Truppe ist nun schon seit fünf Spieltagen ohne Punktgewinn. „Mir hat die Einstellung in gewissen Phasen nicht so gefallen“, kritisierte Leberfinger. In der Halbzeitpause habe er das noch angeprangert, doch ohne Erfolg: Er habe versucht, sein Team wachzurütteln, „was komplett in die Hose gegangen ist“. Am Samstag um 15 Uhr erwarten die Rupertiwinkler, bei denen Stammkeeper Egon Weber jüngst sein Comeback gab, die SpVgg Unterhaching II im Stadion an der Laufener Straße – dann soll der erste Dreier im Kalenderjahr 2025 unter Dach und Fach gebracht werden. „Der Vorsprung, den wir vermeintlich haben, ist sehr trügerisch, wir müssen jetzt schon endlich wieder mal punkten“, so Leberfinger. Aktuell weist der SVK neun Zähler Vorsprung auf den gefährdeten Bereich auf.cs

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