Krimi mit bitterem Ende

von Redaktion

Wasserburgs Basketball-Damen unterliegen in Würzburg

Würzburg – Die Wasserburger Basketball-Damen haben sich in einem wahren Krimi mit drei Verlängerungen den QOOL Sharks Würzburg geschlagen geben müssen. Mehrmalige Aufholjagden wurden am Ende nicht belohnt und so unterlagen die Innstädterinnen mit 91:100.

Dass es eine spannende Partie werden würde, danach sah es zu Beginn des Spiels allerdings noch nicht aus. Die ersten sechs Minuten waren es nur die Würzburgerinnen, die ein ums andere Mal punkten konnten. Bis zum Viertelende konnten die Damen vom Inn zwar noch ein paar Punkte sammeln, kamen allerdings beim 8:23 noch nicht näher ran. Im zweiten Viertel starteten die Gäste dann die erste Aufholjagd. Stück für Stück kämpften sie sich wieder an Würzburg heran und waren beim 24:28 wieder da. Doch in den verbleibenden vier Minuten des Viertels schlichen sich immer wieder kleine Ungenauigkeiten ein und so konnten sie nicht mehr weiter verkürzen. Mit 30:37 ging es in die Halbzeit.

Im dritten Viertel war es dann ein Spiel auf Augenhöhe zwischen den Top-Teams. Beide Teams punkteten nahezu im Wechsel, wobei Würzburg erneut knapp mit 25:23 die Oberhand behielt. So ging es für Wasserburg mit einem 53:62-Rückstand in den letzten Spielabschnitt. Zehn Minuten blieben den Damen vom Inn also noch, um das Spiel doch noch zu drehen. Punkt für Punkt arbeiteten sie sich wieder an Würzburg heran und in der 36. Minute waren sie wieder auf 68:70 dran. Eine Minute später stand es 70:72. Dann passierte für eine gefühlte Ewigkeit erst mal nichts, ehe Tori Waldner für den 72:72-Ausgleich sorgte – Verlängerung.

Auch hier passierte zwei Minuten erst mal nichts, ehe Maria Perner per Dreier für die ersten Punkte sorgte. Würzburg konterte mit zwei Punkten, kurze Zeit erhöhte Sophie Perner auf 78:74. Würzburg konterte erneut mit zwei Punkten und einem Freiwurftreffer. 40 Sekunden vor Schluss verwandelte Michel einen Freiwurf zum 78:78. Dann ertönte wieder die Sirene. Knapp eine Minute vor Ende der zweiten Overtime stand es 82:85. Hier musste Sophie Perner mit ihrem fünften Foul auf der Bank Platz nehmen. Seit der ersten Overtime war bereits Bente van Beers aus dem Spiel ausgeschieden. 40 Sekunden vor Schluss war es dann Manuela Scholzgart, die per Dreier für den Ausgleich sorgte. Würzburg punktete erneut, aber Maria Perner legte noch mal nach – 87:87. In der dritten Verlängerung versuchten die Innstädterinnen zwar noch einmal alles, doch es wollte kaum mehr etwas gelingen.

Es spielten: Bente van Beers (4 Punkte, 2 Rebounds), Kate Hill (9 Punkte, 5 Rebounds, 6 Assists), Lina Lieckfeld (4 Punkte, 8 Rebounds), Maria Perner (14 Punkte, 9 Rebounds, 3 Steals), Sophie Perner (16 Punkte, 5 Rebounds, 6 Assists, 4 Steals), Alessia Pop, Manuela Scholzgart (9 Punkte, 2 Rebounds), Tori Waldner (24 Punkte, 15 Rebounds, 6 Assists) und Ira Weymar (11 Punkte, 8 Rebounds).

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