Bayernliga-Stenogramm

von Redaktion

In der Fußball-Bayernliga Süd haben die beiden Inn/Salzach-Klubs SV Erlbach und SV Kirchanschöring am Wochenende mit Zu-Null-Siegen vor eigenem Anhang aufhorchen lassen: Die Crew aus dem Holzland gewann das Spitzenspiel der 25. Runde gegen den FC Memmingen mit 1:0, der SVK schlug die SpVgg Unterhaching II mit 3:0 und sackte damit wichtige Punkte für den Klassenerhalt ein.

Für die Erlbacher geht’s bereits am heutigen Mittwoch (18.45 Uhr) mit der Auswärtsprüfung beim Tabellenneunten TSV Landsberg weiter (Nachholpartie der 23. Runde). „Eine sehr schwierige Aufgabe“, weiß SVE-Teamchef Hans Grabmeier. Wieder mit dabei im Kader der Lukas-Lechner-Truppe ist Michael Winter (nach Sprunggelenksverletzung), dagegen fehlt der weiterhin rot-gesperrte Christopher Obermeier.

Den Sieg über Memmingen genossen die Erlbacher in vollen Zügen. „Die beiden Vereine trennen ja wirklich Welten“, merkte der Teamchef an, „es gibt zwischen uns und Memmingen so große Unterschiede – in vielen Bereichen. Dass wir gegen diese Top-Mannschaft gewonnen haben, das erste Mal überhaupt, das ist schon große Klasse.“

Am Wochenende sind die Erlbacher dann spielfrei, während der Rangzehnte Kirchanschöring am Sonntag um 15 Uhr beim Tabellennachbarn Türkspor Augsburg (11.) ran muss. SVKCoach Thomas Leberfinger sah vor allem zu Beginn des Haching-Spiels, „dass wir verunsichert sind“. Da sei auch Glück dabei gewesen bei der ersten Unterhachinger Chance, gab er ohne Umschweife zu. Man merkte in den Augen des Trainers (mit Mario Demmelbauer und Dominik Hausner wurden zwei seiner Vorgänger im Stadion gesichtet), „dass es schon noch fragil ist aktuell“, wenn etwas nicht so recht funktioniere. Was aber ganz normal sei, „wenn der Lauf fehlt“.

Seine Elf habe es im Großen und Ganzen dennoch gut gemacht, Torchancen kreiert, die Zweikämpfe angenommen. „Die Jungs waren endlich laut“, freute sich Leberfinger, anders als in den vorherigen Begegnungen. Seine Mannen hätten sich selbst herausgezogen nach dieser nicht ganz einfachen Phase (fünf sieglose Spiele jahresübergreifend). Das Team sei auch fleißig. „Die Burschen trainieren gut, dieser Sieg war Balsam für unsere Seele!“cs

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