Das letzte Mal in dieser Konstellation

von Redaktion

Starbulls-U17 verliert auch drittes Halbfinal-Spiel gegen Mannheim und scheidet aus

Rosenheim – Die Eishockey-Saison und der Traum von der deutschen Meisterschaft sind vorbei für die U17-Jugend der Starbulls Rosenheim. Im dritten Spiel der Best-of-five-Serie im Halbfinale gegen die Jungadler Mannheim mussten sich die Nachwuchs-Eishockeyspieler von der Mangfall mit 1:4 im eigenen Eisstadion geschlagen geben.

Mit einem Blitzstart schockten die Jungadler die Hausherren mit der 1:0-Führung durch Lennox Ullmann in der zweiten Spielminute. Maik Mähler setzte im späteren Verlauf des ersten Drittels das 2:0 für die Kurpfälzer drauf. Von den Grün-Weißen war in den ersten 20 Minuten offensiv wenig bis gar nichts zu sehen. Zurück aus der Pause lief es merklich besser für Rosenheim. Die beste Chance auf den Anschluss für die SBR-Jugend hatte Lennox Stein, der aber am Mannheimer Torwart Mika Hennig scheiterte. Positiv zu bewerten war wieder einmal das Unterzahlspiel der Jungs von Trainer René Wild. Zunächst überstand die Starbulls-U17 ein zweiminütiges, dann ein vierminütiges Mannheimer Powerplay und in den Schlussminuten des Mitteldrittels eine weitere Zwei-Minuten-Unterzahl.

Im dritten Spielabschnitt keimte dann noch einmal Hoffnung auf bei den Nachwuchs-Cracks. Christoph Leitner erzielte in Überzahl den 1:2-Anschluss, Mähler machte aber 30 Sekunden später alles wieder zunichte. Auf Zuspiel von Ullmann stellte der mannschaftsinterne Top-Scorer der Gäste den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. In doppelter Überzahl stellte Ullmann dann noch zum 1:4-Endstand.

Es war zugleich das letzte Spiel für die Mannschaft in dieser Konstellation. Denn die zwölf Spieler aus dem Jahrgang 2008 ziehen für die kommende Saison eine Kabine weiter und schließen sich den U20-Junioren von Coach Gerhard Unterluggauer an. Darunter Nachwuchs-Nationaltorhüter Anton Röckl, Kapitän Martin Mayer und Top-Scorer Christoph Leitner. Zwar verpassten die Starbulls mit dem Ende im Halbfinale die Endspiel-Serie, andererseits gehören die Rosenheimer damit zu den besten vier Teams in ganz Deutschland.

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