Fußball

Zur Spielabsage: Bruckmühler Klartext

von Redaktion

Vor zwei Wochen hat der SV Bruckmühl im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga Südost nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen ein Unentschieden gegen den Kirchheimer SC hinnehmen müssen. Noch bitterer verliefen für den SVB die Tage danach: Die Mannschaft von Trainer Mike Probst musste von der Couch aus zusehen, wie mehrere Konkurrenten um den Klassenerhalt punkteten.

Zuletzt konnten die Rot-Weißen dann selbst aktiv gar nicht in das Geschehen eingreifen, denn das Auswärtsspiel beim FC Unterföhring war abgesagt worden. Der Bayerische Fußball-Verband hatte den Kunstrasenplatz aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht zugelassen. Der Partie war eine erhöhte Sicherheitsstufe zugeschrieben worden. Im Hinspiel habe es laut dem BFV „Krawall“ gegeben. „Zuschauer sind aufs Feld gelangt und die Spieler sind aufeinander losgegangen.“ Sogar rassistische Aussagen seien gefallen. „Wir als Verein distanzieren uns ganz klar von Beleidigungen oder ähnlichen Vorfällen bei Fußballspielen. Es wird immer unser Credo sein, dass so etwas nichts auf und neben dem Platz zu suchen hat. Nach dem Vorfall im Hinspiel sind die beiden Vereine durch die Spielverlegung wieder aufeinander zugegangen. Da ist es für uns dann ein bisschen unglücklich, dass der BFV die Begegnung als Risikospiel darstellt. Der Vorfall im Hinspiel ist aus meiner und der Sicht von vielen, die vor Ort waren, nun anders und überzogen dargestellt worden. Aber es ist logisch, dass der BFV auf Nummer sicher gehen muss. Dass die Vereine vor vollendete Tatsachen gestellt werden, ist etwas ärgerlich. Wir würden uns wünschen, dass die beteiligten Vereine zukünftig in solche Entscheidungen mit einbezogen werden“, nimmt Stephan Keller, Sportlicher Leiter des SV Bruckmühl, Stellung zur Spielabsage und dem Drumherum. Das Nachholspiel findet am 8. April um 19 Uhr statt.nik

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