Der SV Kirchanschöring, der sein „Osterspiel“ in der Fußball-Bayernliga Süd bereits am vergangenen Donnerstag mit 3:2 gegen den TSV Grünwald gewonnen hatte, konnte seine ersten Neuzugänge für die Saison 2025/26 präsentieren: Torwart Moritz Hutt, zuletzt ohne Verein, und Mittelfeldmann Matteo van de Wiel vom Landesligisten TSV 1860 Rosenheim.
Der Sportliche Leiter Sven Vetter, der nach den Trainern Thomas Leberfinger (Chefcoach) und Christoph Dinkelbach (spielender Co-Trainer) ebenfalls bis Sommer 2026 verlängert hat, freut sich, dass seine Personalplanungen nun erste Ergebnisse bringen.
Dazu gehören auch die Vertragsverlängerungen einiger Spieler, die laut Vetter ebenfalls fixiert wurden. Im Einzelnen sind das die beiden Torhüter Egon Weber (der Verbleib des Stammtorwarts stand ja lange Zeit auf der Kippe) und Markus Hirmke, Kapitän Manuel Omelanowsky, David Lobendank, Sammy Schwarz und Nick Schreiber. Der SVK geht also mit drei Keepern – „die sich einen offenen Konkurrenzkampf liefern werden“ (Vetter) – in die neue Saison. Ein Schlussmann verlässt jedoch die Gelb-Schwarzen: Julian Disterer. „Bei ihm laufen zurzeit einige Gespräche. Wohin er wechselt, weiß ich noch nicht“, erklärte der Sportliche Leiter, „er will jetzt einfach auch mal mehr Spielpraxis bekommen, was schon auch verständlich ist.“
Matteo van de Wiel
verlässt Rosenheim
Hutt (21) spielte unter anderem für den TSV 1860 Rosenheim (Nachwuchs), SV Austria Salzburg und zuletzt für den SB Chiemgau Traunstein. In der Frühjahrsrunde legte der Bernauer eine Pause ein. Van de Wiel (20) bekam beim Landesligisten TSV 1860 Rosenheim oftmals gute Kritiken – und da er in Surberg wohnt, lag ein Wechsel nach „Anschöring“ natürlich auch irgendwie auf der Hand. Am kommenden Freitag (19 Uhr) gastiert der SVK beim SV Heimstetten.
Einen Rückschlag im Rennen um den Titel musste der SV Erlbach am Karsamstag beim 1. FC Sonthofen hinnehmen. Das Team von Trainer Lukas Lechner verlor mit 1:3. Die Allgäuer konnten damit all ihre bisherigen Heimspiele im Kalenderjahr 2025 für sich entscheiden. Lechner sprach von einer „bitteren Niederlage“ und meinte: „Wir müssen uns auch an die eigene Nase fassen, da wir nicht die Intensität wie in den Spielen davor auf den Platz gebracht haben.“ Am Freitag (19.30 Uhr) in der Heimvorstellung gegen die SpVgg Unterhaching II soll’s wieder besser laufen. cs