Forstinning – Der Sportbund Chiemgau Traunstein hat sich mit einem 3:2-Sieg beim direkten Konkurrenten VfB Forstinning etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg in der Fußball-Landesliga Südost verschafft. Allerdings mussten die Gäste zwischendurch zittern, nachdem der VfB einen 0:2-Rückstand wieder ausgeglichen hatte. Doch Sascha Marinkovic sorgte mit seinem zweiten Treffer in der Partie noch für den 3:2-Endstand.
Dabei machten die Traunsteiner gleich deutlich, dass sie die Zähler unbedingt mitnehmen wollen. Schon in der ersten Minute tauchte Traunsteins Dennis Hrvoic alleine vor dem Forstinninger Torwart auf, doch Michael Heidfeld blieb Sieger. Eine Minute später machte es Mark Kremer besser: Nach einem Forstinninger Fehlpass bediente Sascha Marinkovic auf rechts Hrvoic, der im Strafraum den Ball am VfB-Torwart vorbei quer in die Mitte spielte, wo Kremer einschob. Und Traunstein legte schnell nach: Nach einem weiten Pass in die Spitze lief Hrvoic alleine auf den VfB-Torwart zu, legte sich den Ball vorbei und spielte zurück auf Marinkovic, der zentral von der Strafraumgrenze nur noch ins leere Tor schießen musste – 0:2 (18.).
Doch nur zehn Minuten später kamen die Gastgeber wieder heran. Kremer rutschte bei seinem Abwehrversuch so unglücklich in den Ball, dass dieser unhaltbar zum 1:2 im eigenen Tor einschlug (28.). „Damit haben wir den Gegner wieder ins Spiel kommen lassen“, kritisiert SBC-Spielertrainer Danijel Majdancevic. „Nach der Pause sind wir dann nicht gut aus der Kabine gekommen.“ Das bestrafte Forstinning sofort. Bei einem weiten Ball in die Spitze löste sich Valentin Bamberger von seinem Gegenspieler und lief so ganz alleine in den Strafraum. Mit seinem Schuss ins lange Eck stellte er den 2:2-Ausgleich her (46.).
„Aber die Mannschaft hat Kampfgeist bewiesen“, freute sich der SBC-Coach. Ihn ärgert allerdings, dass seine Mannschaft den Führungstreffer in Forstinning nicht schon früher erzielte. Sascha Marinkovic sorgte aber für die Entscheidung: Nach einem Eckball köpfte ein Mitspieler in den Fünfmeterraum, wo Marinkovic den Ball mit einem Seitfallzieher artistisch zum 2:3 unter die Latte schoss (61.). Den erneuten Vorsprung brachten die Traunsteiner dann über die Zeit. „Die Erleichterung ist natürlich groß“, erklärte Majdancevic.
SB Chiemgau Traunstein: Ndiaye, Patrick Dreßl, Kremer (75. Trkulja), Marinkovic, Hrvoic (72. Steinbacher), Vokrri, Pelypenko (90. + 2 Horn), Kraus, Alexander Dreßl (88. Kranzfelder), Discetti (81. Hufnagl), Salihu.
Schiedsrichter: Schregle (FC Biessenhofen-Ebenhofen).
Zuschauer: 140.
Tore: 0:1 Kremer (2.), 0:2 Marinkovic (18.), 1:2 Kremer (Eigentor, 28.), 2:2 Bamberger (46.), 2:3 Marinkovic (61.).jom