Bayernliga-Stenogramm

von Redaktion

Es ist die Zeit der Saison- und Personalentscheidungen im heimischen Amateurfußball, natürlich auch in der Bayernliga Süd. So wird der SV Heimstetten mit einem neuen Trainer in die Spielzeit 2025/26 gehen, nachdem der bisherige Chefcoach Roman Langer angekündigt hat, dass im Sommer für ihn Schluss ist. Nach dem 6:1-Kantersieg gegen den SV Kirchanschöring sieht es zwar in „Hoaschdeng“ ganz danach aus, als sollte der Ligaverbleib nur noch Formsache sein, „doch nach der sensationellen Vizemeisterschaft im Vorjahr ist das jetzt schon eine Saison, die uns hart fordert“, redet Langer Klartext.

Die „Anschöringer“ Kicker werden sich wohl zwischen Platz fünf und acht im Endklassement einpendeln. Im Heimmatch am kommenden Samstag um 15 Uhr gegen den nächsten Oberbayern-Rivalen FC Ismaning, der momentan nur knapp überm Strich steht, also noch dringend gegen den Abstieg punkten muss, können die Jungs von Trainer Thomas Leberfinger unbeschwert „aufgeigen“. Nach sechs Siegen in Folge sei man in Heimstetten „auf dem Boden der Tatsachen gelandet“, meinte Leberfinger.

Ein für drei Mann mit Rosenheim-Bezug sehr gutes Ergebnis war das 0:0, das die abstiegsbedrohte SpVgg Unterhaching II beim amtierenden Meister und Regionalliga-Anwärter SV Erlbach schaffte. In der Drittliga-Reserve von Coach Marc Endres kamen auch Noah Markulin und Yannik Joas zum Einsatz.

Für Erlbach war dieses Remis dagegen ein Rückschlag im Aufstiegsrennen, am Sonntag (15 Uhr) bei Türkspor Augsburg soll nun endlich wieder ein Dreier her. Aus eigener Kraft können die Mannen von SVE-Chefanweiser Lukas Lechner trotzdem den erstmaligen Aufstieg in die vierte Liga schaffen, denn Tabellenführer TSV 1860 München II – 3:1-Sieger über Türkspor Augsburg mit einem Treffer von Max Jägerbauer – darf bekanntlich nicht rauf und der aktuelle Zweite FC Pipinsried (mit dem Ex-Rosenheimer Ludwig Räuber) muss am vorletzten Spieltag noch zum absoluten Kracher der Restsaison in Erlbach antreten (Freitag, 9. Mai, 19.30 Uhr).

Sein Team habe nach der Niederlage in Sonthofen die richtige Reaktion gezeigt, sagte Lechner, „die Einstellung hat gegen Haching gestimmt, aber wir hätten uns belohnen müssen“. Die Erlbacher hätten den Druck jetzt an Pipinsried abgegeben, „aber es freut uns, dass es bis zum Schluss um was geht“.cs

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