Raubling – Seit dem letzten Spieltag steht endgültig fest, dass die gesicherten Tabellenplätze in der Fußball-Bezirksliga Ost für den TuS Raubling nicht mehr erreichbar sind, der Klassenerhalt ist nur noch über die Relegation möglich. Im jüngsten Kellerduell gegen den TSV Siegsdorf gab es ein 0:0, es reichte wieder nicht für den ersten Heimsieg in dieser Saison. Im Interview sucht Lukas Schöffel nach Erklärungen.
Wieder kein Heimsieg über einen Mitkonkurrenten, dazu keine Tore. Was ziehen Sie für ein Fazit?
Es war von Anfang an ein Kampfspiel mit wenig richtig guten Torchancen. Wenn, dann waren wir trotz Unterzahl gefühlt etwas besser und hatten Möglichkeiten. Die waren zwar nicht zwingend, aber tendenziell waren wir am Schluss einem Tor näher.
Haben Sie eine Erklärung dafür, dass Sie in Unterzahl, zehn Minuten lang sogar doppelt, besser ins Spiel und zu Chancen gekommen sind?
Das ist kaum zu erklären, das haben wir auch schon in der anderen Richtung erlebt, wenn wir Überzahl hatten. Womöglich macht das Team in Unterzahl noch mehr und das andere Team hat im Hinterkopf, dass es wohl leichter geht. Dann merkt man den einen Spieler nicht, bei doppelter Unterzahl muss man halt sehr tief stehen.
14 von 15 Heimspielen sind nun absolviert, es gab bisher acht Unentschieden, aber noch keinen einzigen Sieg. Es scheint wie verhext zu sein, oder?
Das ist ganz schwer zu sagen. Man sieht es an den Unentschieden, wir waren oft nah dran, uns fehlt aber dann die nötige Konsequenz und das nötige Quäntchen Glück, um so ein Spiel auch zu gewinnen. Es ist tatsächlich wie verhext.
Sie selbst haben seit dem Hinspiel in Siegsdorf im Oktober nicht mehr getroffen. Woran liegt es?
Es geht auch mir wie der ganzen Mannschaft, dass wir in dieser prekären Lage nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen. Das kann man sich auch nicht kaufen, da muss im Spiel etwas passieren, dafür arbeiten wir sehr viel.
Wie müssen Sie nun die Relegationsrunde angehen?
Im Optimalfall müssen wir vier Spiele bestreiten. Wir müssen unsere Grundtugenden beherzigen. Ich glaube, dass es dann wieder laufen wird.Interview: Ruprecht