Erlbach – Der Traum „Regionalliga“ lebt im Holzland. Der SV Erlbach, der eine überragende Saison in der Fußball-Bayernliga Süd auf dem dritten Platz abgeschlossen hat, spielt in der Relegation gegen die SpVgg Hankofen-Hailing, die Rang 16 in der Regionalliga belegt hat. Das Hinspiel wird am heutigen Freitag um 19 Uhr in der Holzbau Grübl Arena angepfiffen, das Rückspiel ist für nächsten Dienstag um 18.15 Uhr in der Maierhofer Bau Arena in Leiblfing terminiert worden.
Das letzte Ligaspiel in Kirchanschöring endete mit einem überraschend klaren 0:4. Einen Einfluss auf den Ausgang der Saison hatte dies nicht – dank des TSV Kottern, der durch einen 2:0-Sieg in Pipinsried den Weg für den SVE frei geräumt hat. „Die Stimmung im Team hat nach der Niederlage nur kurz gelitten“, erzählt Teamchef Hans Grabmeier, „die Vorfreude auf die Relegationsspiele ist einfach zu groß und überstrahlt derzeit alles.“
Der These, Hankofen habe als der Klassenhöhere den nominell stärker besetzten Kader, widerspricht Grabmeier: „Ich glaube, das kann man nur schwer einschätzen. Das ist eine Mannschaft mit einer ähnlichen Struktur wie bei uns. Auch die Spielanlage ist vergleichbar.“ In der Tat: Tobias Beck, der Spielertrainer der Gäste, bevorzugt ein 4-3-2-1 und liegt damit auf einer Linie mit SVE-Chefcoach Lukas Lechner. cze