Mit dezimiertem Kader eine Phase von Verletzungspech überstehen oder im letzten Spieldrittel noch einmal zulegen können – all das, was dafür wichtig ist, sollten sich die Eishockeyspieler im Sommer antrainieren. Die Starbulls Rosenheim haben deshalb schon seit einigen Wochen wieder den Kraftraum in Beschlag genommen. Viele Spieler des DEL2-Clubs arbeiten dort gemeinsam ihr Fitnessprogramm ab. Der erste Zyklus der Kraftausdauer ist schon beendet, „wir haben uns aber entschlossen, noch einen Kraft-Zyklus anzuhängen“, erklärt Florian Schillhuber, der die Rosenheimer Spieler in dieser Phase betreut. Diesmal arbeiten die Spieler mit dem Maximalgewicht und Wiederholungen, müssen dann aber Sprints oder Sprünge folgen lassen. „Je besser die Basis ist, desto mehr kann man danach ausschöpfen“, sagt Schillhuber, denn den Starbulls-Akteuren stehen in den nächsten Wochen noch etliche Trainingseinheiten in Sachen Explosivität, Schnelligkeitsausdauer und Schnelligkeit bevor. „Die Jungs haben bislang gut trainiert“, sagt Starbulls-Trainer Jari Pasanen, der die Übungen mit Argusaugen überwacht und sich auch immer wieder von den Akteuren informieren lässt, die aktuell noch nicht in Rosenheim weilen. So hat er erfahren, dass Torhüter Oskar Autio in Finnland schon wieder auf dem Eis trainiert, teilweise auch gemeinsam mit Stürmer Ville Järveläinen. Die Bilder aus dem Starbulls-Kraftraum zeigen Angreifer Sebastian Zwickl beim Gewichtstemmen (links), den neuen Verteidiger Lars Bosecker (Mitte) und Routinier Maximilian Vollmayer mit Kilian Kühnhauser im Hintergrund (rechts). Fotos Marinus Obermaier