Dad – Unvergessliche Tage liegen hinter dem deutschen Nationalteam der Hallenradsportler: Im ungarischen Dad, rund 600 Kilometer von Bruckmühl entfernt, wurde die Europameisterschaft ausgetragen. Mit dabei waren Lisa und Benny Lechner aus Bruckmühl, die in der offenen Klasse im 2er-Kunstradfahren nicht nur brillierten, sondern sich auch den Europameistertitel sicherten.
Bereits die feierliche Eröffnungszeremonie wurde zu einem beeindruckenden Einmarsch aller teilnehmenden Nationen, bei dem die Athletinnen und Athleten unter dem Applaus einer voll besetzten Turnhalle begrüßt wurden.
Schon am ersten Abend wurde es für Lisa und Benny Lechner ernst. Als eines der Top-Duos im 2er-Kunstradfahren der offenen Klasse gingen sie hoch konzentriert an den Start. Trotz des Drucks und der großen Erwartungen zeigten sie Nervenstärke und präsentierten ihr Programm souverän. Sturzfrei und technisch nahezu perfekt ließen sie die Konkurrenz aus Tschechien, der Schweiz, Frankreich, der Ukraine und Gastgeberland Ungarn hinter sich und holten sich verdient den Europameistertitel.
Ein emotionaler Höhepunkt folgte bei der Siegerehrung: Als die deutsche Nationalhymne erklang und Lisa und Benny Lechner auf dem obersten Podest standen, war der Gänsehaut-Moment perfekt – für das Duo selbst, für das Team und für die zahlreichen mitgereisten Fans.
Am zweiten Tag konnten die frisch gekürten Europameister entspannt die restlichen Wettkämpfe verfolgen und ihre Teamkollegen anfeuern. Ob laut oder leise – der Wechsel zwischen Radball und Kunstradfahren zeigte eindrucksvoll, wie facettenreich der Radsport sein kann. Zwei Disziplinen, zwei Atmosphären, aber ein gemeinsames Ziel: das Publikum zu begeistern. Und das ist in diesen Tagen in Ungarn zweifellos gelungen.re