Motorsport

Reifenpoker auf dem Nürburgring geht auf

von Redaktion

Mit dem Rennwochenende auf dem Nürburgring ist die Hälfte des Rennkalenders in der DMV-BMW-Challenge absolviert. Der Rosenheimer Lukas Zinnäcker hat im dritten Rennen in Folge in der Klasse „Cup M“ den Sieg eingefahren. Im Qualifying schaffte es Zinnäcker auf den 19. Platz im Gesamtklassement und war Schnellster in der Cup M. Im Rennen kämpfte sich der gelernte Automechatroniker dann auf den 14. Rang vor. „Im ersten Rennen konnten wir die Pace erhöhen, vor allem in der zweiten Hälfte des Rennens nach einer Full-Course-Yellow-Phase“, erinnert sich Zinnäcker. Im Positionstriell mit zwei weiteren Fahrzeugen zog sich der Rosenheimer einen Kühlerschaden zu, den das Team zwischen den Rennen beheben konnte. „Das Team hat wirklich einen großartigen Job gemacht, um das Fahrzeug für das nächste Rennen fit zu machen“, freut sich Zinnäcker. Im zweiten Rennen begann dann der große Reifen-Poker: Typisch für die Eifel war das Wetter sehr wechselhaft. „Schließlich haben wir uns für Regenreifen entschieden.“ Genau die richtige Entscheidung, da der Regen im Rennen extrem zugenommen hatte. Nach einem großartigen Start manövrierte Zinnäcker seinen BMW bei schwierigen Strecken- und Sichtverhältnissen zwischenzeitlich auf den neunten Rang von insgesamt 47 Startern. Auf Dauer konnte er die leistungsstärkeren Fahrzeuge nicht hinter sich lassen und kam als Elfter ins Ziel. Im Cup M siegte Zinnäcker. Am 22. August geht es zum vierten von sechs Rennen nach Oschersleben. re

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