Inzell – Der Falkensteinlauf des SC Inzell startet am Samstag, stand aber zunächst auf der Kippe. Der bisherige Organisator Norbert Lüftenegger hatte sich zurückgezogen und es gab Probleme mit der Umweltbehörde, da der Lauf im Naturschutzgebiet Falkensee stattfindet, wo kommerzielle Wettkämpfe verboten sind. Der Extremsportler und Ultratriathlet Lüftenegger, der weltweit Weltrekorde und zwei Gesamtweltcup-Siege feierte, organisierte den Lauf erstmals 2023. Er initiierte ihn als Charity-Lauf, dessen Einnahmen bei den bisherigen zwei Auflagen Bedürftigen aus Inzell zugutekamen.
Als Lüftenegger ankündigte, den Lauf 2025 aus persönlichen Gründen nicht mehr zu organisieren, wollte Sepp Tratz vom SC Inzell die Veranstaltung erhalten. Mit Lüfteneggers zugesicherter Unterstützung stimmte der Vereinsvorstand der Übernahme einstimmig zu. Ein engagiertes Organisationsteam fand sich schnell.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Anmeldungen für Halbmarathon, Schülerlauf, Sprint und den beliebten Kinderlauf sind bereits eingegangen. Auch ein Staffellauf, bei dem sich drei Sportler die Strecke teilen, wird wieder angeboten. Das Angebot richtet sich an alle Altersklassen. Das Organisationsteam um Sepp Tratz erfährt breite Unterstützung von Inzeller Firmen, der Gemeinde, der Touristik GmbH und dem Personal der Max Aicher Arena. Auch das Problem mit dem Naturschutz konnte gelöst werden: Da es sich nicht um einen kommerziellen Wettkampf handelt und die Natur nicht geschädigt wird, wurde der Lauf genehmigt. Neben einer Tombola mit attraktiven Preisen gibt es einen Meistpreis von 500 Euro für den Verein mit den meisten Teilnehmern. Die Organisatoren rufen besonders Inzeller Vereine zur Teilnahme auf, um den Preis in der Gemeinde zu halten. Der aktuelle Stand der Vereinswertung ist online einsehbar.wet