Weinheim – Der TTC Weinheim hat erstmals den Titel in der Tischtennis-Bundesliga der Damen geholt. Dem 6:3-Erfolg in der Hauptstadt ließen sie im Heimspiel gegen den TTC Berlin eastside einen 6:0-Erfolg folgen, der allerdings für viel Aufregung sorgte. In der ersten Begegnung hatten Weinheims Spielerinnen das Glück, dass Berlin auf Yuka Kaneyoshi verzichten musste, die von ihrem japanischen College keine Freigabe erhielt. Nach dem 1:1 nach den Eingangsdoppeln gewannen die Rheinland-Pfälzerinnen im ersten Einzeldurchgang alle Spiele zur 5:1-Führung und konnten den Vorsprung bis zum Schluss verwalten.
Im Rückspiel führten die Gastgeberinnen nach den Eingangsdoppeln bereits mit 2:0 und dann gaben Berlins Spielerinnen die Einzel kampflos ab. Manager Andreas Hain führte das Aufgeben seiner Spielerinnen auf die hohen Hallentemperaturen zurück und kündigte zugleich einen offiziellen Protest an. Weinheims Spielerinnen ließen sich die Freude über den Titel durch den Spielabbruch nicht nehmen, wenngleich ihr Manager Christian Säger verlauten ließ, dass das Verhalten des Gegners keine Werbung für den Tischtennissport war.eg