Mühldorf – Den Auftakt macht die 2. Bundesliga der Männer am 13. September. Eine Woche später, am 20. September, folgen die 2. Bundesliga Frauen Nord und Süd sowie die 2. Bundesliga Frauen Pro. Die 1. Bundesliga Frauen startet am 10. Oktober, ehe am 20. Oktober auch die 1. Bundesliga Männer in die neue Saison geht.
„Die Spielplanveröffentlichung ist jedes Jahr ein besonderer Moment, denn jetzt wird die neue Saison greifbar. Mit 93 Teams und vielen Premieren steht uns eine Rekordsaison bevor. Das zeigt: Volleyball in Deutschland wächst weiter – in der Breite, in der Spitze und in der Begeisterung der Menschen für unseren Sport“, sagt VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema.
Erstmals gehen in der 1. Bundesliga Männer 15 Mannschaften an den Start. Mit dem SV Warnemünde und den Barock Volleys Ludwigsburg rücken zwei Vereine neu in das Oberhaus auf. Zum Auftakt der Saison wartet direkt ein Top-Duell: Der VfB Friedrichshafen trifft auf die Berlin Recycling Volleys – ein brisantes Aufeinandertreffen nach einer Saison, in der Friedrichshafen erstmals seit Jahren das Play-off-Finale verpasst hat.
Auch in den Ligen darunter gibt es zahlreiche Veränderungen: Die 2. Bundesliga Männer Nord begrüßt die MLK Volleys Köln, den Moerser SC und den SV Lindow-Gransee. In der Südstaffel verstärkt die zweite Mannschaft der Baden Volleys SSC Karlsruhe das Teilnehmerfeld.
Eben jene Karlsruher sind der Auftaktgegner für den TSV Mühldorf. Am Sonntag, 21. September, gastieren die Mühldorfer in der Sporthalle am Otto-Hahn-Gymnasium bei Karlsruhes Zweitvertretung. Das erste Heimspiel in der Nutz-Arena an der Mittelschule steigt am Samstag, 27. September, um 19 Uhr gegen Mimmenhausen. Es folgt ein Auswärtsspiel in Gotha (4. Oktober), ehe ein Heimspiel-Wochenende mit den Duellen gegen Frankfurt (Samstag, 18. Oktober, 19 Uhr) und Rottenburg (Sonntag, 19. Oktober, 16 Uhr) auf dem Plan steht. Das erste Duell gegen den TSV Grafing findet übrigens am Samstag, 8. November, um 19 Uhr in Mühldorf statt.
Ein Meilenstein ist die neue Endrunde der 2. Bundesliga der Männer: Erstmals treten die besten Teams aus Nord und Süd nach der Hauptrunde in einem Play-off-Modus gegeneinander an. Gespielt wird in Hin- und Rückspiel. Sollte es danach keinen Sieger geben, entscheidet ein Golden Set unmittelbar im Anschluss. Dabei spielt das höher gesetzte Team zunächst auswärts und hat im Rückspiel Heimrecht – inklusive eines möglichen Golden Sets vor heimischem Publikum. Der Sieger der Endrunde wird erstmals Gesamtmeister der 2. Bundesliga der Männer gekürt – ein bedeutender Schritt für die sportliche Weiterentwicklung der Liga.re