Statt Kanada in die DEL

von Redaktion

Sebastian Zwickl nutzt Klausel und verlässt die Starbulls

Rosenheim – Sebastian Zwickl verlässt die Starbulls Rosenheim: Der 18-jährige Stürmer nutzt seine Ausstiegsklausel – die OVB-Heimatzeitungen berichteten – und wechselt eine Liga höher zum DEL-Club Augsburger Panther. Die Starbulls bemühen sich noch um eine Förderlizenz für die kommende Spielzeit. „Konkrete Entscheidungen hierzu stehen jedoch noch aus“, heißt es von Rosenheimer Seite. Im Online-Medium „Eisblog“ wird bereits darüber spekuliert, dass Zwickl per Förderlizenz für den Starbulls-Konkurrenten Regensburg spielen könnte.

Zwickl bestritt in der Saison 2023/24 seine ersten Partien in der Rosenheimer Mannschaft und war in der vergangenen Saison fester Bestandteil des DEL2-Kaders. Insgesamt bestritt er 50 Spiele für die Starbulls in der zweithöchsten deutschen Spielklasse, erzielte drei Tore und drei Vorlagen. Jari Pasanen, Headcoach der Starbulls, erklärte: „Natürlich bedauern wir sein Ausscheiden sehr, aber gleichzeitig sehen wir den Wechsel auch als Chance für ihn. Für einen jungen Nationalspieler, der sich stetig weiterentwickeln will, ist der Schritt nach Augsburg sicherlich nachvollziehbar und der richtige Weg.“

Zwickl hat in dieser Saison die U18-Weltmeisterschaft in den USA bestritten und dabei mit der deutschen Nationalmannschaft den Sprung ins Viertelfinale geschafft. In vier Spielen gelang ihm dabei eine Torvorlage. Es wurde zuletzt auch spekuliert, dass der gebürtige Rosenheimer den Sprung über den Teich und in einer kanadischen Juniorenliga den nächsten Entwicklungsschritt wagen wird. Im gestern durchgeführten Draft der Canadian Hockey League (CHL) war Zwickl aber nicht gezogen worden. Das Sommertraining hatte er zunächst noch mit den Starbulls absolviert.

„Sebastian hat uns frühzeitig wissen lassen, dass er den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen und den Sprung in die DEL wagen möchte. Wir waren daher auf seinen möglichen Abgang vorbereitet“, sagt Pasanen. Nicht umsonst hat man mit Jannick Stein und den beiden aktuellen U20-Spielern Johannes Achatz und Michael Musin drei junge Angreifer aus dem eigenen Nachwuchs nach oben gezeigt. Und es zeichnet sich auch immer deutlicher ab, dass der vielseitige Dominik Kolb die neue Spielzeit im Sturm beginnen wird – als Anführer der vierten Reihe mit zwei jungen Flügelspielern an seiner Seite.

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