SV Erlbach dank Bösl im Pokal weiter

Matchwinner für Erlbach: Torwart Enrique Bösl war im Elferschießen obenauf.Foto mb.presse – Butzhammer

Matchwinner für Erlbach: Torwart Enrique Bösl war im Elferschießen obenauf.Foto mb.presse – Butzhammer

Ex-Ingolstädter hält zwei und verwandelt einen Elfmeter gegen Kirchanschöring

Kirchanschöring – In der dritten Qualifikationsrunde des Toto-Pokals auf Landesebene hat sich der SV Erlbach bei knackiger Hitze auswärts gegen den Kollegen aus der Fußball-Bayernliga Süd, SV Kirchanschöring, mit 6:5 nach Elfmeterschießen durchgesetzt. Nach 90 Minuten hatte es vor 375 Zuschauern 2:2 gestanden. Matchwinner der Lukas-Lechner-Elf war der eingewechselte Torwart Enrique Bösl, der zwei Elfer parierte und einen verwandelte.

Die Gäste gingen in Führung, Levin Ramstetter netzte nach Vorarbeit von Tobias Duxner zum 1:0 für den Vorjahresdritten ein (17.). Der Ausgleich lag schon in der Luft, ehe er tatsächlich fiel: Jonas Kronbichler staubte aus der Drehung nach Kopfballvorlage von Dominik Auerhammer zum 1:1 ins lange Eck ab (25.). Wenige Zeigerumdrehungen später schickte Sammy Schwarz per Gassenpass Kronbichler, der Keeper Lorenz Becherer umkurvte und zum 2:1 für den SVK einschoss (27.). Die Partie blieb kurzweilig. Die zweite Hälfte war ziemlich zerfahren und von Abspielfehlern geprägt. Torgelegenheiten blieben lange Zeit Mangelware. Bis zur 88. Minute: Milos Lukic hämmerte das Leder unter die Latte – 2:2.

So musste der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt werden. Für den SVE trafen die ersten Schützen ins Kreuzeck, die SVK-Kicker verwandelten ebenso sicher. Ausgerechnet der Schütze des 2:2, Lukic, schoss dann drüber, ehe auf SVK-Seite Andreas Krämer im zur Pause eingewechselten Bösl seinen Meister fand. Nachdem Erlbachs Kapitän Alexander Fischer zum 5:6 traf und der letzte Elfer von Auerhammer vom Ex-Ingolstädter Bösl entschärft wurde, feierte der SVE den Einzug in die erste Hauptrunde.

Die 375 Zuschauer in „Anschöring“ waren übrigens Rekordmarke der dritten Quali-Runde. Vier weitere Duelle gingen dort ins Elfmeterschießen, ein Spiel wurde nicht ausgetragen, nachdem der SV Pullach nicht angetreten war und der TSV Landsberg somit kampflos ins Hauptfeld einzog. Mit dem Kirchheimer SC und dem FC Pipinsried haben sich zwei weitere Oberbayern-Clubs qualifiziert. Unter den 64 Mannschaften stehen nun also die Proficlubs Jahn Regensburg, FC Ingolstadt 04, 1860 München und SpVgg Unterhaching, die 14 Regionalligisten mit Amateurstatus aus der vergangenen Spielzeit, die 22 Kreispokalsieger und die Gewinner der 3. Quali-Runde samt der Teams mit Freilosen. Aus dem Kreis Inn/Salzach sind mit dem TSV Buchbach, SV Wacker Burghausen, SV Erlbach, SB Chiemgau Traunstein und dem ASV Au fünf Clubs am Start. Die Auslosung für die erste BFV-Hauptrunde erfolgt am Freitagabend.

Toto-Pokal, 3. Qualifikationsrunde: SG Quelle Fürth – ATSV Erlangen 0:3, TuS Aschaffenburg-Leider – TSV Karlburg 3:0, FC Kempten – FC Memmingen 3:4 n.E., TSV Schammelsdorf – TSV Abtswind 1:2, SpVgg Jahn Forchheim – TSV Neudrossenfeld 4:6 n.E., Kirchheimer SC – FC Deisenhofen 2:0, TSV Dachau 1865 – FC Pipinsried 1:4, SV Schwandorf-Ettmannsdorf – ASV Neumarkt 4:3 n.E., SV
Kirchanschöring – SV Erlbach 5:6 n.E., SV Pullach – TSV Landsberg 0:2 gewertet, DJK Gebenbach – SV Fortuna Regensburg 0:3, TSV Kornburg – 1. SC Feucht 3:0, TSV Aindling – Türkspor Augsburg 6:3, FC Dingolfing – SV Schalding-Heining 6:3 n.E.; – Freilose: DJK Hain, FSV Pfaffenhofen, FC Coburg, SpVgg Landshut, SC Großschwarzenlohe, 1. FC Bad Kötzting, FSV Erlangen-Bruck, SB Chiemgau Traunstein, TSV Jetzendorf, FC Sportfreunde Schwaig.cs/tn

Montag, 13. Juli 2026
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