Chance für A-Klassen-Dritte

von Redaktion

Auf- und Abstiegsregelung im Fußball-Kreis Inn/Salzach neu

Rosenheim/Mühldorf – Bessere Chancen auf den Klassenerhalt in der Bayern- und Landesliga und eine Aufstiegschance für die Tabellendritten der heimischen A-Klassen: Die Auf- und Abstiegsregelungen für die neue Saison im Amateurfußball bergen einige Überraschungen. Kreisspielleiter Chris Sofis (Seebruck) stellte die Pläne für den Kreis Inn/Salzach auf den Sommertagungen vor. Die OVB-Heimatzeitungen geben einen Überblick von der Regionalliga bis zu den C-Klassen. Was sich nicht geändert hat: Auf Landes- und Bezirksebene wird in Hin- und Rückspiel gespielt, im Kreis auf neutralem Platz.

Regionalliga: Hier bleibt alles wie gehabt. Die beiden Letzten steigen ab, der 15. und der 16. spielen mit den beiden Bayernliga-Vizemeistern um einen bis drei Plätze in der Regionalliga. Diese Zahl hängt vom Auf- und Abstieg in die 3. Liga ab.

Bayernliga: Beide Bayernligen spielen derzeit in Unterzahl. Um wieder auf die gewohnte Zahl von 18 Vereinen zu kommen, wird die Abstiegsregelung geändert. Nur die beiden Tabellenletzten der Gruppen Süd und Nord sowie der punktschlechtere Vorletzte steigen direkt ab, der bessere Vorletzte sowie die 14. und der 15. beider Gruppen gehen in die Relegation mit den fünf Landesliga-Zweiten. Es gibt nur eine Runde, sodass fünf Teams aufsteigen oder drinbleiben.

Landesliga: Das wirkt sich auch auf den Abstieg aus der Landesliga aus. Der Letzte und der Vorletzte steigen wie gehabt direkt ab. Aber nur die 15. und 16. der fünf Landesligen gehen in die Relegation mit den 15 Bezirksliga-Vizemeistern. Der im bayernweiten Quervergleich beste 15. hält die Klasse sogar direkt. In der Relegation gilt es aber zwei Runden zu überstehen.

Bezirksliga: Wie im vergangenen Jahr gibt es getrennte Auf- und Abstiegsrunden, weil die Kreisligen zwei Wochen länger spielen. Die neun Kreisliga-Zweiten aus Oberbayern spielen voraussichtlich wieder zwei Aufsteiger aus. Dabei treffen zunächst wie üblich die Vizemeister der beiden Kreisligen im Kreis Inn/Salzach in Hin- und Rückspiel aufeinander. Für die Bezirksliga-Abstiegsrunde hat Spielleiter Hans Mayer (Waging) wieder vier Teilnehmer aus jeder Gruppe vorgesehen, nur der Tabellenletzte steigt direkt ab.

Kreisliga: Aus beiden Gruppen steigen diesmal jeweils die Letzten und Vorletzten ab. Dafür gilt es für die Dritt- und Viertletzten nur eine Runde gegen einen Kreisklassen-Zweiten zu überstehen. Vier von acht Relegations-Teilnehmern bleiben also drin oder steigen auf.

Kreisklasse: Da die Kreisklassen einheitlich auf 14 Vereine aufgestockt wurden, gibt es jeweils zwei Direktabsteiger. Die beiden davor platzierten Mannschaften – also der Elfte und der Zwölfte – müssen sich in der Relegation mit A-Klassisten messen. Neu dabei ist: Nicht nur die Vizemeister der sechs A-Klassen bekommen eine Aufstiegschance, auch die Tabellendritten sind mit in der Verlosung. Macht 20 Teilnehmer, für die zehn Plätze in der Kreisklasse frei sind. Mit einem Sieg ist man oben. Der Grund für die Erweiterung ist ein mathematischer: Anders lassen sich die Gruppenstärken nicht konstant halten.

A-Klasse: Hier kehrt man zur Normalität zurück. Die Ersten und Zweiten der sechs B-Klassen steigen auf, die Letzten und Vorletzten der A-Klassen steigen ab.

B-Klasse: Weil es acht C-Klassen, aber nur sechs B-Klassen gibt, ist nur den Meistern der C-Klassen ein Platz in der B-Klasse sicher. Die acht Vizemeister spielen weitere vier Aufsteiger aus. Der Letzte und Vorletzte steigt direkt aus der B-Klasse ab.

Artikel 11 von 11