Bronze für Weisser und Wachtel

von Redaktion

KSV-Judoka beim internationalen Sindelfinger Glaspalastturnier

Sindelfingen – Beim sehr stark besetzten internationalen Judoturnier im Sindelfinger Glaspalast 2025 sind acht Judoka vom KSV Bad Aibling an den Start gegangen. Lukas Horban, der Jüngste im Team, startete in der U11 in der Kategorie bis 34 kg, schied aber früh aus dem Turnier aus. Besser erging es Luise Wachtel, die in der weiblichen Jugend U13 im Limit bis 48 kg die Matte betrat. Sie erkämpfte sich den dritten Platz. Trainerin Anamaria Budiu: „Luise hat toll gekämpft und gezeigt, was sie kann. Sie kann mit Bronze absolut zufrieden sein.“ Benjamin Petter startete im Jugendschwergewicht (+50 kg) bei der männlichen U13 und kämpfte stark. Der Lohn war der fünfte Platz. Seine Schwester Evelin Petter kämpfte in der Gewichtsklasse bis 48 kg bei der weiblichen U15 und konnte sich nicht platzieren. Und auch Maximilian Osterloher bei den Männern U18, Maria Willibald bei den Frauen im Limit bis 57 kg und Maxim Weisser in der U21 im Limit bis 60 kg konnten sich nicht platzieren. KSV-Aushängeschild Patrick Weisser ging nach überstandener Knieverletzung bei den Männern an den Start. Üblicherweise kämpft Weisser im Limit bis 66 kg. Hier trat er eine Gewichtsklasse höher, in der Kategorie bis 73 kg, an. Weisser setzte sich gegen Rory Strijb Os vom niederländischen Judoclub Herkules, Samim Mohammadi von der SG Eltmann und Denis Doktorov vom RLZ Zürich durch und stand im Halbfinale. Gegen Caden Springer vom RLZ Zürich musste sich der Aiblinger jedoch geschlagen geben, sodass er in die Trostrunde einzog. Dort kämpfte er gegen Jonas Holtmann vom PSV Königsbrunn um Bronze. Weisser ging konzentriert an den Start, dominierte die Begegnung von Anfang an und setzte sich mit einer sehenswerten Technik durch. Der Lohn für die Mühen der vergangenen Wochen und Monate: Der dritte Platz und die Bronzemedaille beim prestigeträchtigen Sindelfinger Glaspalastturnier 2025.

„Ich habe mich sehr auf mein Comeback gefreut. Die Wochen und Monate der Vorbereitung haben sich gelohnt. Komischerweise war ich weniger nervös, als ich es eigentlich gerne bin, um maximal konzentriert, fokussiert und kampffreudig in die Begegnung zu gehen. Ich war überraschend ruhig, trotzdem hat die Performance gepasst. Ich freue mich, dass ich erfolgreiches und schönes Judo zeigen konnte und bin sehr, sehr glücklich mit meiner Medaille“, resümierte Weisser seine Leistung.re

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