Wechselnde Windverhältnisse sorgen für Probleme

von Redaktion

47. Hafentrophy des Seebrucker Regatta-Vereins wird zur Herausforderung für alle Teilnehmer

Seebruck – Ein stattliches Teilnehmerfeld von 81 gemeldeten Booten hat es bei der 47. Hafentrophy des Seebrucker Regatta-Vereins gegeben. Nach der Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister Martin Bartlweber, der Einweisung von Wettfahrtleiter Robert Kolbinger und einem stärkenden Weißwurstfrühstück ging es an den Start, den alle Skipper und Crews trotz des Niedrigwassers am Chiemsee rechtzeitig erreichten.

Wettfahrtleiter Kolbinger hatte den Dreieck-Kurs für die Traditions-Regatta in Anbetracht der zu erwartenden leichten Winde auf elf Kilometer statt der üblichen 17 Kilometer verkürzt, was sich später als richtig erweisen sollte. Mit Wind aus Nordost machte sich das mit diversen Bootsklassen gespickte Feld unter Spinnaker zunächst auf in Richtung Fraueninsel. Während sich die führenden Boote auf dem Weg dorthin fast schon in einer Flaute befanden und die rückwärtigen Boote unverhofft wieder Wind bekamen, waren alle Boote an der ersten Boje wieder auf gleicher Höhe, was zu einem großen Gedränge beim Runden führte. Dabei waren auch Unmutsbekundungen zu vernehmen, denn manch einer verlor seine gute Position, weil er im Pulk feststeckte. Diejenigen, die sich abseits freigehalten hatten, waren hier im Vorteil. Auf der folgenden Kreuz gegen den Wind Richtung Schützing/Chieming konnten sich dann die schnelleren Boote wieder frei segeln und die ursprünglichen Platzierungen nach dem Start waren größtenteils wieder hergestellt. Allerdings ließ der Wind zu diesem Zeitpunkt wieder zu wünschen übrig. Die ersten zehn Boote schafften es gerade noch direkt ins Ziel vor Seebruck. Der Wind war sehr wechselhaft, mal kam er aus Nordost, dann drehte er wieder nach Nordwest, in Ufernähe anders als auf dem Weitsee – keine leichte Aufgabe also für die Steuerleute, den richtigen Kurs zu finden. Die restlichen Boote mussten zuerst eine kleine Windpause einlegen, bis sie dann auch einen Windhauch bekamen, der sie ins Ziel brachte. Das letzte Boot erreichte nach 3:46,50 Stunden das Ziel.

Schnellstes Boot nach gesegelter Zeit und damit Gewinner des blauen Bandes 2025 war ein Katamaran BIM 18 mod SH mit Uli Bauer vom CYC am Ruder in 2:21 Stunden. Den Hafentrophy-Pokal für das schnellste Schiff nach berechneter Zeit konnte Jon Philip Frebel vom Seebrucker Regatta-Verein, dank eines Vorsprungs von neun Sekunden, mit nach Hause nehmen. Den Dieter-Wicht-Gedächtnispreis für das zweitplatzierte Schiff sicherte sich Maximilian Kolbinger. mmü

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