„Man muss auch das Glück haben“

von Redaktion

Raphael Kokas verpasst EM-Medaille

Anadia – Raphael Kokas vom MaxSolar Cycling Team aus dem Chiemgau hat bei der Bahnrad-Europameisterschaft der Junioren eine Medaille knapp verpasst. Der Österreicher landete zweimal auf dem fünften und jeweils einmal auf dem achten und neunten Rang.

Mit dem österreichischen Nationalteam hatte sich Kokas intensiv auf die Meisterschaften vorbereitet. Der U23-Europameister im Zweier-Mannschaftsfahren von 2023 und 2024 startete dieses Mal nur in den Einzeldisziplinen. Bereits im ersten Wettbewerb, dem Ausscheidungsrennen, musste er feststellen, dass die Gegner ein Auge auf ihn haben und er bei seinen Attacken immer die Kontrahenten am Hinterrad hat. So konnte er sowohl im Scratchrennen als auch im Ausscheidungsfahren jeweils nur den fünften Platz belegen. Im Omnium, wo verschiedene Disziplinen gefahren werden müssen und für jede Disziplin Punkte vergeben werden, reichte es im Endergebnis für den achten Platz. Beim Punktefahren über 160 Runden und 40 Kilometer holte er sich im Endergebnis den neunten Rang.

„Man hat schon gemerkt, dass viele Fahrer auf mich schauen. Wenn ich attackiert habe, hatte ich jedes Mal Fahrer aus anderen Nationen am Hinterrad. Ich hatte schon gehofft, mit einer Medaille nach Hause zu kommen, aber so ist es halt mal im Radsport, man muss auch das Glück auf seiner Seite haben“, so Kokas.re

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