Kosice – Die Wasserskiläufer des WSC Kiefersfelden-Rosenheim haben beim Europacup in Kosice insgesamt acht Siege errungen. Kay Strohmeyer war mit vier Siegen der herausragende Athlet des Wettbewerbs, während Alina Bühl mit drei Siegen ihre Serie fortsetzte. Virgil Funk gewann den Slalom der U15 und verhalf dem Team zu acht Europacup-Siegen.
Virgil Funk zeigte eine bemerkenswerte Leistung im Slalom. Bereits den Vorlauf gewann er souverän auf der anspruchsvollen Anlage in Kosice. Im Finale bewies er Nervenstärke und steigerte sein Ergebnis aus dem Vorlauf, indem er zum ersten Mal in seiner Karriere mit einer Leistung von drei Bojen am 16-Meter-Seil in die verkürzte Leine fuhr und den Wettbewerb gewann.
Alina Bühl wurde ihrer Favoritenrolle im Trick gerecht und erzielte 4250 Punkte, was ihr einen deutlichen Vorsprung gegenüber der slowakischen Konkurrenz verschaffte. Im Slalom triumphierte die erst 14-jährige Alina ebenfalls mit 2,25 Bojen am Zwölf-Meter-Seil, während sie sich im Springen geschlagen geben musste. Dennoch sicherte sie sich den Sieg in der Kombinationswertung. Laia Widschwendter erzielte einen vierten Platz im Trick und sprang mit 27,890 Metern auf das Podest, was ihr ebenfalls Rang vier in der Kombinationswertung einbrachte. Kay Strohmeyer zeigte in der U19-Klasse trotz Trainingsrückstandes eine Weltklasseleistung im Slalom mit zwei Bojen am 9,75-Meter-Seil, was in der offenen Klasse für Platz zwei hinter dem Weltmeister Aviv Levy aus Israel gereicht hätte. In seinem Sog fuhr Anuk Pilgram technisch brillante Läufe und sicherte sich Silber vor Jakob Huber. Der Triplesieg der U19-Crew vom Hödenauer See war damit perfekt. „In dieser Form werden alle drei bei der Europameisterschaft im September Medaillenchancen haben“, so der Heimtrainer Juri Rikter, der aufgrund einer Organisationspanne des DWWV nicht nach Kosice reisen konnte.
Jakob Huber holte zwei Silbermedaillen im Springen und im Trick und war damit der stärkste Verfolger von Kay Strohmeyer. Der Erste Vorstand Thomas Bauer zeigte sich stolz über die Ergebnisse: „Mit acht Siegen, vier zweiten Plätzen und drei Bronzemedaillen können wir sehr zufrieden sein.“ Das Team plant, beim nächsten Europacup in Österreich mit einem noch größeren Team anzutreten, dann auch wieder mit Trainer Juri Rikter vor Ort.re