„Sportlich attraktiv, aber was die Fahrten angeht, eher unerfreulich“, so bewertet Andi Kalcyk den nun vom Bayerischen Eissport-Verband (BEV) bekannt gegebenen Ablauf der Eishockey-Landesliga-Saison 2025/26. Bedauerlich findet der Zweite Abteilungsleiter der Trostberg Chiefs, dass das einzige Derby der Gruppe B wegfällt. Denn die beiden Zehnergruppen wurden so eingeteilt, dass die Linie, die den Südwesten vom Nordosten trennt, genau zwischen Trostberg und Bad Aibling verläuft. Somit gibt es keine Lokalschlager zwischen Chiefs und Aibdogs.
Die Mehrheit der Vereine hat sich für eine Spielplanänderung in der am 19. Oktober beginnenden Saison ausgesprochen. Demnach gibt es keine 1,5-fach-Runde mehr mit Hin- und Rückspiel gegen alle neun Gruppengegner und danach einer regionalisierten „Halbrunde“, gegen vier weniger weit entfernte Teams. Stattdessen spielt man gegen jeden der neun Kontrahenten dreimal. Jede Mannschaft kommt also auf 27 Spiele.
Trostbergs Kontrahenten in der Gruppe B sind außer Aufsteiger EHC Stiftland-Mitterteich dieselben wie in der vergangenen Saison: Die drei Schwergewichte ESC Dorfen, EV Pegnitz und ESC Haßfurt, dazu EHC Bayreuth, ESV Waldkirchen, EV Moosburg, VER Selb 1b und EHC Straubing. In der Gruppe A treten neben Bad Aibling der ERC Sonthofen, der EV Pfronten, Wanderers Germering, SC Forst, EV Fürstenfeldbruck, ERSC Ottobrunn, SC Reichersbeuern, ERC Lechbruck und EV Ravensburg 1b an.
Die Erst- bis Achtplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich für die Play-offs, die im Modus „Best of 3“ (Achtel-, Viertel-, Halbfinale) und „Best of 5“ (Finale) ausgetragen werden. Der Sieger der Finalserie ist bayerischer Meister und Aufsteiger in die Bayernliga. Die Vorrunden-Neunten und -Zehnten absolvieren eine Abstiegsrunde. Der Letztplatzierte steigt in die Bezirksliga ab.tht