Bayernliga- Stenogramm

von Redaktion

In der dritten Saison en suite sind der SV Erlbach und der SV Kirchanschöring die einzigen Fußball-Bayernligisten aus dem heimischen Kreis Inn/Salzach – vor drei Jahren war ja auch noch der TSV 1860 Rosenheim in der fünfthöchsten Liga vertreten, ehe er in die Landesliga abstieg. Bislang läuft die Saison für die Kicker aus dem Holzland beziehungsweise Rupertiwinkel ordentlich, eine Niederlage musste noch keines der beiden Teams hinnehmen.

Die Erlbacher sind nach dem 1:0-Sieg beim Ex-Drittligisten Türkgücü München und dem 0:0 gegen den FC Deisenhofen sogar noch ohne Gegentor. Die Chancen, dass die kleine Serie der Lukas-Lechner-Truppe auch am 3. Spieltag hält, stehen gut, denn Türkspor Augsburg – am kommenden Samstag um 15 Uhr Gastgeber für den SVE – wartet als Tabellenvorletzter noch auf Tore und Punkte.

„Schade, dass wir uns gegen Deisenhofen nicht belohnt haben“, ärgerte sich Coach Lechner über die eine oder andere vergebene Großchance. „Das Glück hat einfach ein wenig gefehlt. Aber es ist auch eine Qualität, in so einem Spiel kein Tor zu kassieren. Mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen sind wir zufrieden.“ Die wohl beste Gelegenheit ließ Lenny Thiel ungenutzt, dem es bei einem Konter nicht gelang, außerhalb des Strafraums das Leder am herausgekommenen Keeper Maximilian Obermeier vorbeizulegen – der Erlbacher Goalgetter hätte sonst mit dem Ball am Fuß ins leere Tor laufen können.

Kirchanschöring bot wenige Tage nach dem beachtlichen 0:0 beim SV Schalding-Heining auch dem Titelfavoriten FC Pipinsried (mit Ex-Profi Tobias Schröck aus Engelsberg) Paroli und schaffte ein 1:1-Remis. „Vor dem Spiel hätte ich einen Punkt gegen diesen starken Gegner unterschrieben“, so SVK-Trainer Thomas Leberfinger, „danach sind wir schon ein bisschen enttäuscht, weil wir ja bis zehn Minuten vor Schluss geführt haben.“ Es war schon ein äußerst sehenswerter Treffer, den der Neuzugang vom ESV Freilassing, Marco Schmitzberger, für die „Anschöringer“ – sozusagen im Fallen – erzielte. Doch zu drei Punkten reichte er eben nicht. Vielleicht klappt es am kommenden Samstag (15 Uhr) im Gastspiel bei Türkgücü mit dem ersten Saisonsieg. cs

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