Jonas Folger wieder aktiv im Rennsport

von Redaktion

Debüt beim Langstreckenklassiker in Japan

Mühldorf/Suzuka – Jonas Folger aus Mühldorf in Oberbayern kehrt vorübergehend aktiv in den Rennsport zurück. Dank der Vermittlung seines Kumpels Marcel Schrötter wird der 31-Jährige diese Woche in Japan beim Acht-Stunden-Rennen von Suzuka mit Schrötters ehemaligem Team auf einem Suzuki Superbike sein Debüt im Langstreckenrennsport geben.

Das Abenteuer beginnt für Folger an diesem Mittwoch und Donnerstag, wenn die letzten Testfahrten für das unvergleichliche Event an diesem Wochenende stattfinden. Die offiziellen Trainings finden am Freitag statt. Am Samstag folgt das Qualifying, und am Sonntag um 12 Uhr Ortszeit beginnt der Hauptwettbewerb, der acht Stunden dauert und aufgrund der extremen Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit den Fahrern, Teams und der Ausrüstung alles abverlangt.

„Ich freue mich gewaltig auf Suzuka und bin auch sehr aufgeregt, nach so langer Zeit wieder nach Japan zu reisen. Das letzte Mal war ich 2017 dort, was mir wie eine Ewigkeit vorkommt. Ich liebe Japan und habe es immer genossen, dorthin zu reisen. Allerdings erwartet mich dieses Wochenende in Suzuka eine völlig neue Herausforderung“, sagt Folger. Der 31-Jährige erklärt auch, warum: „Die Strecke ist für mich völliges Neuland. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum ich so aufgeregt bin. In dieser Rennwoche wird alles neu und anders sein als ich es gewohnt bin. Der Ablauf wird völlig anders sein. Hinzu kommen die taktischen Manöver, die ein Langstreckenrennen erfordert und die wir im Detail durchgehen werden. Das wird für mich wirklich spannend.“

Nicht nur deshalb geht er aufgeregt an die Sache heran: „Zuerst freue ich mich darauf, das Team, seine Arbeitsweise und natürlich das Motorrad und sein Fahrverhalten kennenzulernen. Dazu gehört auch, die Strecke kennenzulernen. Insgesamt freue ich mich auf mein erstes Suzuka-Abenteuer und hoffe, dass wir am Ende als Team ein gutes Ergebnis erzielen können. Hoffentlich bleiben wir von technischen Defekten verschont und kommen ohne Stürze durch die lange Distanz.“ Und Folger ergänzt: „Ich danke dem Team für sein Vertrauen in mich, da ich noch keine Erfahrung mit Langstreckenrennen habe. Ich möchte mich auch ganz herzlich bei KTM für die spontane Freigabe bedanken, dass ich in Suzuka dabei sein kann, was ich schon immer wollte.“re

Artikel 3 von 11