Tennis-See-Pokal zum Jubiläum aufgewertet

von Redaktion

Zum 50. Mal fliegen in Waging die Bälle

Waging – Großer Geburtstag beim ältesten Tennis-Turnier in Südostbayern: Zum 50. Mal fliegen beim See-Pokal am Waginger See ab Mittwoch die Bälle, zunächst in der Qualifikation und ab Donnerstag dann im 32er-Hauptfeld. Es ist ein Premium-Turnier des Deutschen Tennisbundes (DTB), das anlässlich des runden Geburtstages beim Preisgeld von 5000 auf 7500 Euro aufgewertet wurde. Topgesetzt ist wie im Vorjahr Jochen Bertsch vom TuS Mannheim, der aber nicht Titelverteidiger ist, denn die Nummer 31 der deutschen Herren-Rangliste unterlag im Finale 2024 dem 25-jährigen Kai Lemstra von Schießgraben Augsburg 6:7, 2:6.

„Ich hatte mir noch etwas mehr Qualität erhofft, aber quantitativ bin ich sehr zufrieden. Es hängt wohl mit den bescheidenen Wetteraussichten zusammen und vor allem mit der noch laufenden 2. Bundesliga“, sagt Turnierdirektor Marcus Kleißl, der die Leitung vor zehn Jahren von seinem Vater, Ehrenpräsident „Luggi“ Kleißl, übernommen hat. Kleißl senior ist der Erfinder des See-Pokals, den es 1973 zum ersten Mal gab.

Die Meldeliste kann sich auch heuer wieder sehen lassen. Drei Spieler aus den Top-100 des DTB sind dabei, sogar neun aus den Top-120. So wird es Bertsch, der bereits 2016 erstmals in Waging am Start war, nicht leicht haben. An zwei und drei gesetzt sind zwei Spieler vom 1. TC Hiltrup, Niklas Niggemann (DTB 85) und Marwin Elias Kralemann (DTB 96), die erstmals am Waginger See aufschlagen. Zu beachten sind auch die weiteren Gesetzten: Ivan Nedelko (TC Metzingen/DTB 102), Leo Pade (TSV Haar/ DTB 106), Denny Vojtischeck (TC Großhesselohe/DTB 108) und Mike Stieler (TC Göppingen/DTB 110).

Dass die Jugend stark nach vorne drängt, sieht man daran, dass fünf 16- beziehungsweise 17-Jährige im Hauptfeld aufschlagen. Bei dem Elitefeld ist es verständlich, dass es aus der Region über die Rangliste nur einer ins Hauptfeld geschafft hat: Maximilian Erhardt vom TC Übersee. Weitere heimische Spieler können dazu kommen, wenn sie von Marcus Kleißl eine Wildcard erhalten und acht Plätze werden aus der Qualifikation vergeben, die aber enorm stark besetzt ist. 64 Spieler haben hier gemeldet, das heißt, man braucht drei Siege, um am Donnerstag aufschlagen zu dürfen.

Die heimischen Hoffnungen in der Qualifikation sind Leopold und Valentin Henss (beide SV Pang), Florian und Michael Walcher (beide Achental Grassau), Luis Seibold, Alois Mauser und Florian Agartz (alle Wacker Burghausen), Lukas Grenzer (TC Übersee), Tom Bremer und Elias Wölflick (beide 1860 Rosenheim), Florian Ammerer (TC Traunstein), Hias Baumgartner (TSV Teisendorf), Tobias Praxenthaler (TC Waging), Markus Schultheiss (SV Hirten), Julian Erhardt (SC Hammer), Heiko Wombacher (TV Altötting), David Josef Grafenauer (TSV Bergen) und Hubert Häcker (FC Kirchweidach).

Das Turnier startet am Mittwoch um 9 Uhr mit dem „Sign in“, danach werden zwei Quali-Runden gespielt. Am Donnerstag stehen dann ab 10 Uhr die Qualifikations-Endspiele an. Das Hauptfeld schlägt am Donnerstag ab 13 Uhr auf, am Freitag werden ab 11 Uhr Achtel- und Viertelfinale gespielt, am Samstag ab 12 Uhr das Halbfinale und am Sonntag gibt es um 13 Uhr das Endspiel.kk

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