Solkan – Dass auch die internationale Konkurrenz groß ist, hat Christina Massini vom Kajak Klub Rosenheim bei der U23-Weltmeisterschaft im slowenischen Solkan erfahren. Dennoch konnte sie sich in einem internationalen Spitzenfeld ordentlich präsentieren und zeigte, dass sie sich auch bei einer Weltmeisterschaft keineswegs vor ihren Konkurrentinnen verstecken braucht.
Bereits eine Woche vor dem Wettkampf reiste sie an, um die Strecke intensiv zu trainieren und sich optimal vorzubereiten. Die Bedingungen waren jedoch alles andere als einfach: Während der gesamten Veranstaltung kämpften die Sportler mit hohen Temperaturen um die 30 Grad, was die Rennen und den gesamten Wettkampfablauf zusätzlich erschwerte.
Die Classic-Strecke präsentierte sich als sehr flach und verlangte den Athletinnen viel ab. Im Sprint sorgten etwas mehr Wellen für spannendere Bedingungen. Christina Massini erreichte im Classic-Rennen den 22. Platz – ein respektables Ergebnis angesichts der starken Konkurrenz, die auch bei der Leistungsklasse-WM vertreten ist. Im Sprint verpasste sie mit dem 16. Platz und einem hauchdünnen Rückstand von nur 0,05 Sekunden knapp das Finale.
Auch, wenn die Resultate nicht ganz den eigenen Erwartungen entsprachen, blickt Massini optimistisch auf den weiteren Saisonverlauf. Die U23-WM in Solkan markiert einen wichtigen Meilenstein mitten in der Saison. Nun richtet sich der Fokus auf den finalen Endspurt: die Sprint-Weltmeisterschaft in Budweis, Tschechien. Dort wird sie gemeinsam mit ihrem Bruder Christopher Massini und Lisa Köstle an den Start gehen. Die Sprintdistanz und das welligere Wasser in Budweis kommen Massini besonders entgegen – die Vorfreude auf das Saisonhighlight ist daher schon richtig groß.wet