Golf

Chiemings Damen fahren nach Berlin

von Redaktion

Es ist jetzt schon das erfolgreichste Sportjahr in der Vereinsgeschichte des Golfclubs Chieming. Damen Meister, Herren Meister, Damen 50 Meister, Herren 30 Meister, Herren 65 Meister, nur zwei von sieben Mannschaften wurden nicht Meister, aber das Jahr ist noch nicht beendet. Vor allem nicht für die Damen 50, die in der 3. Liga abschlugen und bayernweit die zweitbeste Mannschaft aller „Fünfziger“ sind. Das heißt: Wie im letzten Jahr geht es zum Finale der deutschen Meisterschaft, das dieses Mal Anfang September in Berlin stattfindet.

„Wir sind schon stolz, dass wir es wieder geschafft haben und zusammen mit zwei weiteren bayerischen Vertretern in die Bundeshauptstadt fahren dürfen“, sagt Teamsprecherin Eva Schönhuber. In der 3. Liga, Gruppe C, gewannen die Chiemingerinnen alle vier Spieltage mit riesigem Vorsprung, holten also 16 Punkte. Keines der anderen Teams aus Obing, Vizemeister mit neun Punkten, und Berchtesgaden, ebenfalls neun Zähler, und Passau-Fürstenzell, abgeschlagen mit sechs Punkten, kam auch nur annähernd heran. Der letzte Spieltag fand auf eigenem Platz statt. Und da zelebrierten die Hausherrinnen ihre Stärke, kamen auf 40 über Par, der Zweite, Obing, hatte 80 über Par. Unter den sieben besten Spielerinnen des Tages waren alle sechs aus Chieming. Christine Hounsgaard war Beste mit sechs über Par.

Die Herren 65 hatten in der 2. Liga, Gruppe D, ihr Programm schon Mitte Juli beendet, waren drei von viermal Tagessieger und wiesen Valley, Schloss Egmating und Erding-Grünbach in die Schranken. Als Meister braucht man aber noch einen Sieg gegen den Meister der Parallel-Gruppe. Das ist der Golfclub Schloss Klingenburg, der seinen Platz im reizvollen Hochtal der Mindel im schwäbischen Barockwinkel zwischen Augsburg und Ulm hat. Gespielt wird aber beim GC Riedhof in Egling nahe München, ein Platz, der nicht leicht zu meistern ist.kk

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