Spitzenplätze und sehr ordentliche DM-Debütanten

von Redaktion

Fünf Brannenburger Triathleten bei den Finals in Dresden am Start – Starke Schwimmleistungen imponieren

Dresden – In Dresden sind die diesjährigen Finals ausgetragen worden. In 20 Sportarten wurden die deutschen Meisterschaften durchgeführt, so auch im Sprinttriathlon. In verschiedenen Klassen gingen fünf Triathleten des TSV Brannenburg an den Start.

Den Auftakt machte Matylda Jozwiak, die mit dem Team des TV Erlangen bei der deutschen Meisterschaft in der Mannschaftsverfolgung an den Start ging. Besonders anspruchsvoll war das 300 Meter lange Schwimmen in der Elbe. Hier konnte sich die Brannenburgerin gut behaupten und den Anschluss zu zwei weiteren Staffeln herstellen. Das Radfahren und Laufen meisterte sie souverän und erreichte mit ihrem Team den zehnten Platz.

Bei der deutschen Meisterschaft der Elite-Athleten startete Sarah Walter erstmals. Da die DM eine Pflichtveranstaltung für die aktuellen Kaderathleten war, standen nahezu alle deutschen Elite-Sportler an der Startlinie. Zusammen mit 74 weiteren Starterinnen begann der Wettkampf mit 750 Meter Schwimmen im Dresdner Hafenbecken. Trotz harter Positionskämpfe im Wasser gelang es der 19-Jährigen, ins erste Drittel der Teilnehmer zur Wechselzone zu kommen. Auf der Radstrecke konnte sich eine neunköpfige Spitzengruppe absetzen, Sarah Walter befand sich in der ersten Verfolgergruppe und wechselte dort auch auf die Laufstrecke. Angetrieben von einer Vielzahl von Zuschauern in der Dresdner Innenstadt, rief sie eine hervorragende Laufleistung ab und wurde im Elite-Feld 14., in der U23-Wertung landete sie sogar auf dem siebten Rang.

Auch für die Altersklassen-Aktiven und die Jugend B wurden nationale Titel vergeben. In der Jugend B ging es über 400 Meter Schwimmen, neun Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen um DM-Gold. Vom TSV Brannenburg gingen Leon Jozwiak und Nora Bots im Becken des Alberthafens an den Start. Jozwiak gelang es, sich im Feld mit über 70 Konkurrenten eine gute Schwimmlinie zu sichern und als einer der ersten 20 aus dem Wasser zu kommen. Danach musste die steile Rampe zur Radwechselzone überwunden werden. Der Brannenburger absolvierte einen gelungenen Wechsel und erwischte eine starke Radgruppe. Bei der abschließenden Laufrunde durch die Dresdner Altstadt verlor er einige Plätze, beendete sein DM-Debüt aber auf dem 21. Rang.

Danach gingen die besten 60 Mädchen der Jugend B in den Bewerb. Auch Nora Bots ließ sich im aufgewühlten Wasser nicht abdrängen und wechselte mit den Top-20 auf die Radstrecke. Allerdings gelang es ihrer Radgruppe nicht, an der Spitzengruppe dranzubleiben. Auf der Laufstrecke konnte sie zunächst einige Plätze gutmachen, musste sich im Schlusssprint jedoch knapp einer Kollegin aus dem Bayernkader geschlagen geben. So belegte sie in ihrem ersten DM-Wettkampf als zweitbeste bayerische Starterin den 29. Platz im Mittelfeld.

Aaron Drechsler startete in der AK 20 und war insbesondere mit seiner Schwimmleistung sehr zufrieden. Dadurch kam er in eine gute Ausgangssituation beim Radfahren und überzeugte auch hier. Letztendlich wurde er Siebter in seiner Altersklasse. re

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