Fussball

TSV Buchbach: Der Kapitän fällt aus

von Redaktion

Nächster Titelkandidat als Gegner für den TSV Buchbach: Nach dem Gastspiel beim FC Bayern München II erwarten die Rot-Weißen am heutigen Freitag um 19 Uhr mit dem FC Würzburger Kickers einen weiteren Hochkaräter der Fußball-Regionalliga Bayern, der unbedingt wieder in den bezahlten Fußball zurückkehren will.

„Würzburg und Burghausen sind für mich in dieser Saison die Topfavoriten. Nach zwei Spieltagen kann man noch nicht viel sagen, aber diese beiden Mannschaften sind auf alle Fälle vorne dabei“, ordnet Buchbachs Trainer Aleksandro Petrovic die Lage ein und beschreibt den heutigen Gegner als „sehr kompakt, sehr robust, sehr stabil und sehr erfahren“, wobei Petrovic vor allem auch die Körpergröße des Gegners hervorhebt: „Angreifer wie Jermain Nischalke mit 1,93 Metern oder Tarsis Bonga mit 1,97 Metern sieht man auf diesen Positionen auch nicht alle Tage.“ Dass die Abwehr-Recken wie Ebrahim Farahnak mit 1,94 Metern keine Zwerge sind, ist eh klar.

„Wir gehen als klarer Außenseiter in dieses Spiel, hoffen aber doch, dass wir unsere Tugenden einsetzen können. Keine Frage: Sechs Gegentore bei den Bayern waren deutlich zu viel. Defensiv war das bodenlos, auch, wenn die ersten vier Schüsse gleich vier Tore waren. Aber ich bin ja nicht naiv, das weiß ich schon einzuordnen. Ich bin ein Trainer, der offensiv denkt, aber ich hasse Gegentore. Umgekehrt hätten wir eigentlich mit 2:0 in Führung gehen müssen, insgesamt waren wir mit Ball schon sehr dominant, das haben mir auch die Fachkreise auf der Tribüne bestätigt. Doch davon können wir uns nichts kaufen“, so der Rekordspieler der Liga.

Ernste Sorgen machen dem Coach mittlerweile die personellen Probleme, denn nach Nerman Mackic und Alexander Mehring fällt nun auch Kapitän Philipp Walter länger aus: Der Innenverteidiger hat sich im Training einen Innenbandriss im Knie zugezogen und wird wohl die nächsten sechs bis acht Wochen verpassen. Insofern sieht Petrovic angesichts des nun doch kleinen Kaders noch deutlichen Handlungsbedarf: „Wir waren schon an einigen Spielern dran, die uns weitergeholfen hätten, allerdings haben wir nur einen begrenzten Spielraum in finanzieller Hinsicht und deswegen haben sich diese Spieler für andere Vereine entschieden. Aber diese Konstellation ist uns ja seit Jahren bekannt. Das ist ja auch die Herausforderung. Trotzdem müssen wir dringend etwas tun. Wir haben nicht viele Schüsse frei und deswegen müssen wir die richtige Wahl treffen und uns mit unseren Mitteln so verstärken, dass uns wirklich geholfen ist.“

Ein spezielles Spiel wird die Partie zwischen dem Vizemeister und dem Titelkandidaten vom Main mit Sicherheit für die Brüder Daniel und Eliot Muteba. Petrovic: „Das wird sicherlich besonders für die beiden Brüder, wobei ich natürlich hoffe, dass unser Muteba das bessere Ende für sich hat.“mb

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