Großholzhausen – Von Südtirol nach Großholzhausen, rein in die Laufschuhe, mit flotter Sohle hoch rauf auf die Schuhbräualm, Tagesbestzeit erzielen, Siegerurkunde mitnehmen und am selben Tag wieder ab ins heimische Bozen – das nennt man eine reife sportliche Leistung. Es war aber nicht das einzige herausragende Ereignis beim 40. Schuhbräualm Berglauf der Skiabteilung im ASV Großholzhausen.
Vize-Abteilungsleiter Thomas Reichert schickte 194 Teilnehmer aller Altersklassen auf die 7,5 Kilometer lange Strecke mit 678 Höhenmetern. Ob Leistungssportler, Breitensportler, Hobbyläufer oder Dauerstarter, sie alle hatten nur ein Ziel: möglichst schnell die Schuhbräualm erreichen. Gegen den Südtiroler Samuel Demetz, ein Ultra-Läufer vom Team „Salomon“, war dabei kein Kraut gewachsen. Er knackte zwar die Uraltbestzeit von 34:43 Minuten nicht, aber kam ihr mit 36:46 Minuten ziemlich nahe. Bei den Damen ragte einmal mehr die für das Triathlon Team 1860 Rosenheim startende „Lokalmatadorin“ Renate Forstner heraus und holte sich in der Frauenklasse W40 die Tagesbestzeit mit 46:34 Minuten. Die Mannschaftswertung gewann „Lauffeuer Chiemgau 1“ mit Florian Schmid, Seraphin Schuhböck und Matthias Baumann.
Dauerbrenner Klaus Offensperger sorgt per Rad seit Anfang an mit immenser Hilfsbereitschaft für die Streckensicherheit. „Besonders stolz sind wir auch, dass so viele Läufer aus unseren Ortsvereinen und so viele Jugendliche wie noch nie dabei waren“, zeigt sich Lisa Magger junior hoch erfreut – die Zukunft des Klassikers scheint gesichert.
Bei herrlichem Bergpanorama gab es bei der Siegerehrung neben Urkunden für alle Teilnehmer ein Erinnerungsgeschenk aus den Händen von Martin Schober. „Ohne die Gastfreundschaft und dem Entgegenkommen der Familie Rauscher und ihrem Team von der Schuhbräualm wäre dieses prächtige Umfeld vor herrlichem Bergpanorama nicht möglich“, hob Lisa Magger dankbar hervor.ru