Der SV Kirchanschöring geht als Tabellenführer der Fußball-Bayernliga Süd ins Inn/Salzach-Derby gegen den SV Erlbach, das am heutigen Dienstag um 19 Uhr in der EM-Group-Arena angepfiffen wird. Auch wenn es ihm ganz oben natürlich bestens gefällt, nimmt SVK-Trainer Thomas Leberfinger den Druck von seinem Team: „Wir wollen einfach eine sorgenfreie Saison spielen“, betonte er nach dem 3:1-Sieg an Mariä Himmelfahrt bei Türkspor Augsburg.
Der Dreier auf der Bezirkssportanlage in Haunstetten sei „ein hartes Stück Arbeit“ gewesen, so Leberfinger, zumal die Bedingungen (Hitze, schlechter Rasen, vorher Trainerwechsel bei Türkspor) alles andere als einladend waren. Doch vor allem auch dank Doppeltorschütze Manuel Omelanowsky wurde die Heimfahrt im Bus mit kühlem Bier und lauten Gesängen zu einer zünftigen Party. Zünftig dürfte nun auch das Derby gegen den Tabellensechsten aus dem Holzland werden, zumal wieder eine Top-Kulisse – vielleicht sogar im vierstelligen Bereich – zu erwarten ist. Die Gäste waren zuletzt spielfrei, können also ausgeruht den Versuch starten, auch in ihrem fünften Saisonspiel ohne Gegentor zu bleiben. An ihren letzten Bayernliga-Auftritt in „Anschöring“ (0:4 am 17. Mai) haben die Schützlinge von Coach Lukas Lechner zwar keine guten Erinnerungen, doch eine kleine Revanche dafür gelang ihnen mittlerweile schon mit dem 6:5 (2:2)-Sieg nach Elfmeterschießen im Juli in der Toto-Pokal-Qualifikation. Nach dem Derby ist der SVK am Wochenende spielfrei, während sich Erlbach gleich aufs nächste Highlight freuen darf: Am Freitag um 19.30 Uhr empfängt der SVE den aktuellen Rangzweiten TSV Landsberg.cs