Inn/Salzach – Bruckmühls Trainer Mike Probst zollte den Akteuren auf dem Platz nach dem 0:0 beim TuS Holzkirchen seine Hochachtung: „Zunächst großen Respekt an alle Akteure, die sich bei kritischen Temperaturen nichts geschenkt haben. Für uns war es ein nächster positiver Schritt, was die Defensivarbeit betrifft. Im Gegensatz zu letzter Woche konnten wir zudem deutlich bessere Offensivakzente setzen. Ich denke, dass wir mit den klareren Tormöglichkeiten in der zweiten Halbzeit durchaus drei Punkte hätten einfahren können. Aber wir haben uns erneut ein Stück weiter stabilisiert und können mit dem Unentschieden leben.“
Auch dank Kosta Karamanlis konnte sich der SV Aschau/Inn über einen Punkt beim wilden 4:4 gegen Aschheim freuen: „Die ersten 20 Minuten haben nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir bekommen zwei unnötige Gegentore nach Standards und alles sieht eigentlich danach aus, dass wir mit leeren Händen nach Hause fahren. Dann kam die erste Trinkpause und ich weiß nicht, was dann passiert ist – aber der Schalter ist komplett umgesprungen. Wir machen den Anschluss und haben vor allem spielerisch zwei Gänge hochgeschaltet, eine Top-Mentalität gezeigt und vor der Halbzeit das Spiel noch gedreht. Die zweite Halbzeit war dann nicht weniger wild. Wenn du vier Tore in Aschheim schießt, dann ist es schade, dass du nicht mit drei Punkten heimfährst.“
Burim Djimsiti, der beim TSV Ampfing den im Urlaub weilenden Björn Hertl vertrat, zeigte sich nach dem 1:0 gegen den SV Miesbach zufrieden: „Der Sieg war mehr als verdient. In der ersten Halbzeit haben wir sehr stark gespielt. Wir hatten viel Ballbesitz, konsequentes Gegenpressing und klare Spielkontrolle. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr ganz so dominant, hatten aber weiterhin zahlreiche Möglichkeiten, das Ergebnis auszubauen. Ein 4:1 hätte dem Spielverlauf wohl eher entsprochen. Besonders positiv war, dass wir die gefährlichen Offensivspieler Josef Sontheim und Jean Erten über 90 Minuten sehr gut im Griff hatten. Matchwinner war Michi Steppan mit seinem zweiten Saisontor.“
Beim TSV Siegsdorf sorgten beim 1:2 in Peterskirchen vor allem einige Schiedsrichterentscheidungen für Stirnrunzeln: „Die Partie präsentierte sich von Beginn an ausgeglichen. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, ohne dabei zahlreiche Möglichkeiten zu kreieren. Ein Unentschieden wäre mehr als gerecht gewesen. Das Spiel wurde von einigen Schiedsrichterentscheidungen begleitet, die für Diskussionen sorgten. Am Ende stehen wir mit leeren Händen da, die gezeigten Leistungen in den Spielen gegen Dorfen und Peterskirchen machen aber Mut. Wenn das Team weiterhin fokussiert bleibt, dürfte der erste Sieg nur noch eine Frage der Zeit sein.“
Wie der Nachbar aus Ampfing, so bleibt auch Töging nach dem 3:0 gegen den TSV Ebersberg vorne mit dabei. Trainer Robert Berg ordnet den Sieg seines Teams wie folgt ein: „Wir haben viel Energie auf den Platz gebracht und sind mit zwei super Toren von Lacazette und Jolic schnell in Führung gegangen. Danach hatten bis zur Pause beide Mannschaften ihre Möglichkeiten und man hat schon gesehen, dass Ebersberg keine Laufkundschaft ist. Nach der Halbzeit haben wir uns etwas von der aufkommenden Hektik anstecken lassen. In dieser Phase merkte man, dass wir schon eine sehr junge Mannschaft haben und noch einiges lernen müssen. Aber es hat jeder alles reingeworfen und Michi Sennefelder hielt die gefährlichen Bälle und gab der Mannschaft Sicherheit.“
Für eine kleine Überraschung sorgte der SB DJK Rosenheim, der gegen den SV Waldperlach durch zwei späte Tore noch ein Remis holte. Trainer Patrick Zimpfer freute sich: „Die erste Halbzeit war auf einer kämpferischen und leidenschaftlichen Basis vermutlich seit Langem das Beste, was wir abgeliefert haben. Wir haben es Waldperlach so schwer wie möglich gemacht, haben kleine Nadelstiche nach vorne setzen können, haben aber natürlich nach dem Lattenkopfball auch ein bisschen Glück gehabt – aber das 0:0 zur Halbzeit ging in Ordnung. Leider haben wir dann nach der Halbzeit, als Waldperlach unser System gespiegelt hat, den Zugriff im Zentrum verloren. Durch die Umstellung ins 4-2-3-1 und die Tatsache, dass wir hinten raus aufgelöst haben und noch mal relativ offensiv aufgestellt waren, haben wir mit Silvio Havic noch mal den Impact gehabt. Am Ende muss man festhalten, dass das 2:2 glücklich war, aber auf das ganze Spiel bezogen nicht unverdient.“