Wasserburg – Die Verantwortlichen der Basketball-Damen des TSV Wasserburg müssen einen letzten Abgang verzeichnen: Sophie Perner hat sich dazu entschlossen, nicht mehr für die Wasserburgerinnen in der 2. Bundesliga aufzulaufen. Damit verlässt eine verdiente Spielerin, die in insgesamt elf Saisons das Trikot der Wasserburger trug, die Mannschaft.
Perner kam ursprünglich aus Rosenheim nach Wasserburg und war sowohl im WNBL-Team als auch später im Zweitligateam eine wichtige Stütze. 2017 schaffte sie den Sprung in den Erstligakader, lief zeitgleich auch noch für das Zweitligateam auf. In den darauffolgenden fünf Jahren konnte sie viel Erfahrung in der ersten Liga sammeln. Aber auch nach dem Abstieg, der sich 2022 nicht mehr verhindern ließ, blieb sie den Wasserburger Basketballerinnen treu und stellte in der zweiten Liga ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. Sie war in dieser Zeit Führungsspielerin und teilweise auch Kapitänin des Teams.
Perner wurde zu einer sehr wichtigen Spielerin im Team, legte oftmals zweistellig auf und war auf dem Spielfeld nicht mehr wegzudenken. Gekrönt wurde dies mit dem sportlichen Wiederaufstieg in der Saison 2023/24, an welchem sie großen Anteil hatte. In der nachfolgenden Saison war Perner die ersten drei Monate studienbedingt im Ausland, doch bereits zuvor stand fest, dass sie danach wieder für die Innstädterinnen auflaufen wird. Und auch nach ihrer Rückkehr entwickelte sie sich schnell wieder zu einer zentralen Spielerin und führte das Team zum Erfolg.
„Wasserburg war über elf Jahre hinweg nicht nur mein Verein, sondern ein Stück Heimat. Natürlich hätte ich sehr gerne weitergespielt, doch die Umstände haben es in dieser Saison leider nicht zugelassen. Umso dankbarer bin ich für all die Erinnerungen, die Unterstützung und die Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Ich blicke mit Stolz auf diese Zeit zurück und freue mich nun auf ein neues Kapital“, verabschiedet sich Perner.
„Wir möchten uns bei Sophie von ganzem Herzen für ihren Einsatz, ihre Leistungsbereitschaft und ihren Kampfgeist bedanken. Sie war sehr lange ein Teil des Wasserburger Teams, teilweise als Kapitänin eines der wichtigsten Gesichter der Mannschaft und hatte großen Anteil an den Erfolgen des Teams. Wir wünschen ihr alles, alles Gute für die Zukunft und natürlich stehen unsere Türen jederzeit offen. Wir freuen uns, sie zumindest als Zuschauerin weiter in der Halle begrüßen zu dürfen“, so die Wasserburger Abteilungsleitung.