Annett Kaufmann zeigt der Weltelite die Stirn

von Redaktion

Kolbermoorerin bei den Europe Smash

Malmö – Zum ganz großen Triumph hat es zwar nicht gereicht. Aber was die Kolbermoorer Bundesliga-Tischtennisspielerin Annett Kaufmann beim mit 1,55 Millionen dotierten Europe Smash im schwedischen Malmö abgeliefert hat, war aller Ehren wert.

Die Mühlen der Qualifikation löste sie souverän, wobei sie unter anderem die in der Weltrangliste an Nummer 66 postierte Taiwanesin Li Yu-Jhun in fünf Sätzen schlug. Auch die Inderin Diya Chitale fegte sie mit einem 3:0-Sieg von der Platte. Mit dem Ticket für die Hauptrunde in der Tasche war ihr Hunger aber noch nicht gestillt. Dies bekam die Portugiesin Jieni Shao zu spüren. Gegen die Nummer 53 der Weltrangliste gewann Kaufmann klar mit 3:0, wobei sie im zweiten Satz sogar mit 11:2 siegreich blieb. Gegen die Weltranglisten-15. Miyu Nagasaki schien Kaufmann eine Überraschung zu gelingen, gewann sie den ersten Satz noch mit 11:8. Am Ende hatte die Japanerin aber das bessere Ende für sich.

Im Doppelwettbewerb versuchte sich Annett Kaufmann mit der Australierin Yangzi Liu, die zuletzt für Schwabhausen in der Bundesliga aktiv war. Allerdings musste sich das Duo im Achtelfinale den an Nummer zwei gesetzten Japanerinnen Harimoto/Odo in drei Sätzen beugen. Mit dem Saarbrücker Patrick Franziska wirbelte Annett Kaufmann den Mixed-Wettbewerb durcheinander, traf im Achtelfinale aber auf die Nummer vier sowie eins der Weltrangliste, nämlich auf die Chinesen Kuai Man/Lin Shidong. Obwohl das deutsche Duo die Favoriten an den Rand einer Niederlage brachte, musste es sich im Entscheidungssatz mit 8:11 beugen. eg

Artikel 1 von 11