Obwohl der SV Kirchanschöring am vergangenen Wochenende spielfrei war, konnte die Crew von Trainer Thomas Leberfinger die „Pole Position“ in der Fußball-Bayernliga Süd verteidigen. Der Grund: Der „Anschöringer“ Inn/Salzach-Kollege SV Erlbach besiegte den TSV Landsberg mit 2:1 – und die Lechstädter wären die einzige Mannschaft gewesen, die in der siebten Runde mit einem Sieg am SVK vorbeiziehen hätte können.
Vor dem Heimauftritt am kommenden Samstag (15 Uhr/EM-Group-Arena) gegen den Tabellen-14. TSV Kottern versucht Leberfinger, seine Jungs auf dem Teppich zu halten: „Kämpferisch war das schon eine Bombenleistung, was wir am Dienstag beim 2:0-Sieg über Erlbach abgeliefert haben. Doch wir sind jetzt alle gut beraten, nicht durchzudrehen.“ Die Erlbacher Lukas-Lechner-Schützlinge kletterten drei Tage später mit ihrem Sieg über Landsberg auf den fünften Platz und wollen nun auch am Freitag (18.30 Uhr) das Ostbayern-Duell bei Neuling und Schlusslicht FC Sturm Hauzenberg für sich entscheiden. Dass jüngst auch ein bisschen Fortune dabei war, leugnet der SVE-Coach im Übrigen nicht, dennoch sagte Lechner selbstbewusst: „Wir haben uns das Glück auch erarbeitet.“ So lief bereits die sechste Minute der Nachspielzeit, als Maximilian Sammereier einen Foulelfmeter zum 2:1-Sieg im Landsberger Netz unterbrachte und für ultraspäten Jubel im Lager der Holzland-Truppe sorgte. „Es war kein leichtes Spiel“, fügte Lechner hinzu. „Das liegt aber vor allem an der enormen Qualität der Landsberger, die von der Bank einfach gut nachlegen können. Gegen so einen Gegner zu gewinnen, das macht uns echt stolz.“cs