Riga – Zusammen mit fünf weiteren deutschen Startern und dem Junioren-Bundestrainer war Sarah Walter vom TSV Brannenburg in die lettische Hauptstadt Riga zum Junioren-Europacup gereist.
Die erste Teilstrecke, das Schwimmen, war von den Wetterbedingungen geprägt. Durch starken Wind bildeten sich auf dem See Wellen, die das Schwimmen erschwerten. Das trübe Licht machte zudem die Orientierung schwer. Damit kam Walter aber gut zurecht und so kam sie nur wenige Sekunden hinter der Führenden aus dem Wasser.
Nach dem Wechsel auf das Rad waren 22 Kilometer zu absolvieren. Schnell bildete sich eine Spitzengruppe mit sechs Athletinnen. In dieser Gruppe hielt sich die Flintsbacherin stets vorne auf, um den zahlreichen Attacken kontern zu können. Dies gelang gut und die Spitzengruppe konnte ihren Vorsprung bis auf 1:45 Minuten ausbauen.
Gemeinsam ging die Führungsgruppe auf die Laufstrecke. Hier setzte sich eine philippinische Athletin etwas ab. Hinter ihr folgte eine Gruppe von vier Läuferinnen. Hier mit dabei war Walter. Gemeinsam absolvierten sie die erste Runde. Auf der zweiten Runde konnte sie sich zusammen mit einer Belgierin lösen und den Rückstand auf die Führende verringern. Diese konnte ihren Vorsprung aber noch ins Ziel retten. Dahinter lieferte sich Walter einen Kampf um den zweiten Platz, musste aber am letzten Anstieg die Kontrahentin ziehen lassen. Dennoch freute sie sich über ihren ersten Podestplatz bei einem Junioren-Europacup. Zudem wurde sie vom Bundestrainer als Ersatzstarterin für die Junioren-WM in Australien nominiert.re