Drei Weltmeister im Einsatz, einer sah zu

von Redaktion

Bad Aibling – Was Bad Aiblings Verantwortliche in diesem Jahr beim Dr.-Dietl-Tischtennisturnier auf die Beine gestellt haben, darf auf alle Fälle als großartig bezeichnet werden. Nicht nur die Anzahl der teilnehmenden Teams – der Ausrichter verzeichnete 34 statt 32 Mannschaften – war recht ansprechend, sondern auch die Qualität der Spiele.

Bad Aiblings ehemaliger Spieler Hans Röslmair, der seine Karriere aufgrund diverser Verletzungen bereits beendete, sprach sogar von herausragenden Begegnungen. Was noch auffiel, war die Tatsache, dass neben dem mehrmaligen Senioren-Weltmeister Heiner Koula aus Bad Aibling, der als Zuschauer der Veranstaltung beiwohnte, drei weitere Weltmeister am Start waren. So gaben sich Berthold Pilsl, Sieger 2016 in der Altersklasse 50 im Doppel in Alicante, sowie Andreas Krämer, Titelträger 2024 im Doppel der Altersklasse 55 in Rom, die Ehre. Hansjörg Toll, Sieger 2023 bei der Senioren-WM in Maskat/Oman im gemischten Doppel, von der SpG Kramsach/Hopfgarten (Österreich) vervollständigt das Quartett. Und was diese Akteure zuwege brachten, ließ so manchen jüngeren Spieler verzweifeln. Auf Verbandsebene standen sich am Ende die SpVgg Thalkirchen – sie schaltete das Gräfelfinger Weltmeister-Duo Pilsl/Krämer im Halbfinale mit einem 2:1-Sieg aus – sowie der Gastgeber TuS Bad Aibling – 2:1 Halbfinalsieger gegen TTC Raika Kramsach – gegenüber. Den Kleeblattherren gelang es, die Niederlage aus der Vorrunde wettzumachen und sich mit einem 3:0-Erfolg den Titel zu sichern.

Auf Bezirksligaebene, wo der TSV Forstenried siegte, hielt man sich merklich zurück. Der ASV Au landete als bestes heimisches Team auf dem vierten Platz, verpasste es dabei in der fünften Runde durch eine 1:2-Niederlage gegen den Drittplatzierten TSV Dachau 65, selbst auf das Podest zu kommen. Der SV Schloßberg-Stephanskirchen schaffte es auf Bezirksklassenebene bis in das Endspiel. Dort stand man der SG Haiming/Neuötting gegenüber, musste letztlich aber eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Auf Rang drei landete der TSV Poing. eg

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