Vierter Meistertitel

von Redaktion

Jana Meier ist erneut deutsche Meisterin im Slalom

Riste – Jana Meier, die Vorzeigeathletin des Wasserskiclubs Kiefersfelden-Rosenheim, hat nach 2020, 2022 und 2023 zum vierten Mal einen Titel bei den deutschen Meisterschaften geholt. Bei schwierigen Bedingungen behielt sie die Nerven und gewann den Slalom der Damen bei der deutschen Meisterschaft am Alfsee bei Osnabrück. Die Mannschaft konnte ihre Titelsammlung nicht erweitern und musste sich dem WSV Friedberg geschlagen geben.

Die diesjährige deutsche Meisterschaft fand in Riste am Alfsee zu einem sehr späten Zeitpunkt statt. Nicht nur die etwas kühleren Temperaturen machten den Läufern hierbei etwas zu schaffen. Die Anlage der WM von 2002 und der Europameisterschaft 2017 präsentierte sich als sehr schwer zu fahren. Läuferwellen und ein schwieriger Lift verlangten den Sportlern alles ab. Das Team vom Hödenauer See, bestehend aus Kay Strohmeyer, Alina Bühl, Jakob Huber und Jana Meier, war als Titelverteidiger und Mitfavorit angereist. Im Slalom zeigten Strohmeier und Huber sehr gute Leistungen. Strohmeier erzielte mit zwei Bojen am 9,75 Meter kurzen Seil die Tagesbestleistung. Bühl und Meier fuhren nicht perfekt, aber konstant. Im Trickski patzte dann ausgerechnet die amtierende Weltmeisterin Bühl. Sie musste das erste mal in ihrer Karriere bei der ersten Figur ins Wasser und konnte somit keine Punkte fürs Team beisteuern. Vor dem abschließenden Springen war klar, dass das Team des WSCKR 143 Punkte aufholen musste und die Entscheidung um den Mannschafts-Meistertitel offen war. Bühl mit persönlicher Bestleistung sowie Strohmeier und Huber mit soliden Ergebnissen reichte am Ende in der Gesamtwertung nicht ganz, sodass die Siegersserie des WSC Kiefersfelden-Rosenheim zu Ende ging. Die Mannschaft des WSV Friedberg holte sich den Titel des deutschen Mannschaftsmeisters 2025.

Am Finaltag im Slalom der Damen gingen die fünf besten deutschen Fahrerinnen ins Rennen. Im Vorlauf siegte Laura Hillenbrand vor Meier, die sich sehr auf dieses Finale fokussierte. Die widrigen Bedingungen und die extrem frühe Startzeit taten ihr Übriges und die Konkurrenz patzte. Meier konnte einen kleinen Fehler an der 13-Meter-Leine dagegen souverän meistern und zeigte bei der Zwölf-Meter-Leine einen stilistisch und kämpferisch einwandfreien Lauf, der in ihrem vierten DM-Titel resultierte. „Ich bin mit der Leistung im Finale sehr zufrieden. Die Bedingungen waren nicht einfach und ich ging als absolute Favoritin ins Rennen. Ich konnte mich gut auf meine Fahrten fokussieren und habe nun den ersten wichtigen Titel der Saison 2025 gewonnen. Mit dieser Leistung fahre ich befreit und optimistisch zur Europameisterschaft in zwei Wochen, die dieses Jahr in der Nähe von Dortmund stattfindet“, freut sich die frisch gebackene deutsche Meisterin Jana Meier. re

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