Dominanter Auftritt

von Redaktion

Deutsche Meisterschaft der Junioren im Wasserski

Osnabrück – 16 deutsche Meistertitel sowie sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen – das war die Ausbeute der zur deutschen Meisterschaft am Alfsee bei Osnabrück angereisten 14 Sportler des WSC Kiefersfelden-Rosenheim.

Einmal mehr überragender Athlet war Kay Strohmeyer, der zum wiederholten Male alle vier möglichen Titel abräumte. Valeo Moehrke stand in der Klasse U15 gleich dreimal auf dem Siegerpodest. Marie Hinke mit zwei Titel in der U12 sowie Natalie Baranski und Noa Döring in der Klasse U15 machten die Titelsammlung perfekt. Sigita Rosovaite holte in der Seniorenklasse zusätzlich noch vier Titel.

Die Oberaudorferin Marie Hinke startete in der Klasse U12 und konnte gleich bei ihrer ersten deutschen Meisterschaft zwei Titel im Slalom und Trickski einfahren. Im Trickfinale konnte sie nahezu ihre gesamte Kür zeigen und gewann mit 1380 Punkten mit großem Vorsprung die Wertung.

In der Klasse U15 Slalom war es dann extrem spannend. Frieda Ginting vom WSV Friedberg konnte ihr Vorlaufergebnis steigern und setzte Natalie Baranski gehörig unter Druck. Baranski behielt aber die Nerven, umrundete die letzte Boje und konnte sich so zum ersten mal den Titel in der U15 holen. In der männlichen U15 gab es zwei Topfavoriten auf den Titel. Während Virgil Funk den Vorlauf vor Noa Döring gewann, konnte Döring das Ergebnis im Finale drehen und siegte mit knappen Vorsprung vor Funk und Valeo Moehrke. Das erste Triple-Podest des WSC Kiefersfelden war somit perfekt. Moehrke zeigte dann im Trick ein wahres Feuerwerk an sauberen und sicheren Figuren und konnte hier mit einem Ergebnis von 2040 Punkten den nächsten Titel für den WSC Kiefersfelden-Rosenheim einfahren. Im Finale des Springens sicherte er sich dann noch zwei weitere Titel im Springen und in der Kombination.

Für Laia Widschwendter endete der Wettkampf bereits im Slalom nach einem schmerzhaften Sturz und einer Verletzung. Besser machten es die Herren der U19, die ebenfalls ein Dreierpodium erzielten. Kay Strohmeyer, Fynn Strohmeyer und Anuk Pilgram lautete das Slalompodest am Ende. Kay Strohmeyer überragte mit seiner Slalomleistung von zwei Bojen am 9,75-Meter-Seil. Jakob Huber kämpfte sich durch die Disziplinen und konnte am Ende Silber in der Kombination und im Trick feiern. Fynn Strohmeyer, der jüngere Bruder von Kay, sorgte im Slalom und im Trickski mit Silber für einen Geschwister-Doppelsieg.

„Die deutsche Meisterschaft der Jugend war ein Sinnbild der gesamten Saison. Unsere Läufer haben sich über das ganze Jahr stetig verbessert und haben bereits zuvor bei nationalen und internationalen Auftritten gezeigt, zu was sie in der Lage sind. Diese Titelsammlung bei der deutschen Meisterschaft ist die verdiente Ernte für eine lange Saison mit viel Training, die in zwei Wochen ihren Höhepunkt mit der diesjährigen Europameisterschaft haben wird“, so ein stolzer Vorstand Thomas Bauer. „Juri Rikter und sein Team haben gute Arbeit geleistet“.

Die Nominierung zur diesjährigen Europameisterschaft bestätigen die Worte von Bauer. Sowohl das Nationalteam der U15 als auch das Team der U19 bestehen fast nahezu aus Läufern des WSC Kiefersfelden-Rosenheim. tb

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