Der SV Erlbach hat am elften Spieltag der Fußball-Bayernliga Süd den Inn/Salzach-Rivalen SV Kirchanschöring überholt: Nach dem hauchdünnen 2:1-Sieg beim TuS Geretsried liegt die Truppe aus dem Holzland auf dem vierten Rang, während die Rupertiwinkler durch die 0:1-Niederlage beim FC Ismaning vom zweiten auf den fünften Rang zurückfielen.
„Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel gegen einen starken Aufsteiger“, lobte Erlbachs Trainer Lukas Lechner die Kicker von Aufsteiger Geretsried. Doch damit stand er nicht allein. Selbst TuS-Coach Daniel Dittmann war begeistert vom Auftritt seiner Truppe: „Meine Jungs machen es seit Wochen gigantisch“, so der 25-Jährige, „wir werden immer besser.“ Das Highlight des Nachmittags war jedoch zweifellos Benjamin Schlettwagners Fallrückziehertor in der dritten Minute der Nachspielzeit, das dem SVE den Dreier bescherte. „Der Sieg war schon etwas glücklich, aber sicher nicht unverdient“, resümierte Lechner, dessen Truppe am Donnerstag (19 Uhr) den SV Heimstetten zum nächsten Oberbayern-Duell begrüßt.
Auch für Kirchanschöring steht das nächste Oberbayern-Derby an, wenn am Freitag (Tag der Deutschen Einheit/15 Uhr) Spitzenreiter TSV 1860 München II in der EM-Group-Arena an der Laufener Straße zu Gast ist. „Da hoffen wir natürlich auf viele Zuschauer“, so Simon Wadislohner aus der „Anschöringer“ Abteilungsleitung, „klar, dass es mir lieber gewesen wäre, wir empfangen die Löwen als Tabellenzweiter. Doch auch so spielen wir bisher eine Top-Saison.“
In Ismaning fehlten beim SVK neben Chefcoach Thomas Leberfinger (als Trauzeuge auf einer Hochzeit) unter anderem die kurzfristig ausgefallenen Offensivleute Manuel Omelanowsky und Jonas Kronbichler. Ganz und gar nicht förderlich war auch die total umstrittene Rote Karte für Nick Schreiber nach nur 20 Minuten Spielzeit. „Doch wir haben alles probiert, man kann der Mannschaft wirklich keinen Vorwurf machen“, meinte Kirchanschörings Co-Trainer Christoph Dinkelbach.cs