Nach dem 1:0-Sieg in Aschaffenburg kann der TSV Buchbach den Blick in der Fußball-Regionalliga Bayern wieder etwas nach oben richten: Vorausgesetzt, die Rot-Weißen stabilisieren ihre Leistungen und sacken am heutigen Freitag um 19 Uhr gegen den Tabellensechsten VfB Eichstätt auch mal wieder auf eigenem Platz drei Punkte ein.
Buchbach empfängt den Aufsteiger und die Überraschungsmannschaft aus Eichstätt, die mit 26 Punkten bereits fünf Zähler mehr als die Hausherren gesammelt hat. Trainer Aleksandro Petrovic erwartet ein „unfassbar ekeliges Spiel“ gegen eine körperlich starke, auf Vertikalität setzende Mannschaft. Seine Forderung an das Team ist, dem Gegner wenig anzubieten, im Aufbauspiel wach zu sein und die Restverteidigung gut zu organisieren. Zusätzlich plagen Petrovic Aufstellungssorgen: Rekordspieler Sammy Ammari fehlt gesperrt, Josua M’bila ist erkrankt. Da mit Tobias Sztaf und Andreas Hirtlreiter weitere Offensivkräfte verletzt ausfallen, gibt es kaum Alternativen, weshalb der Trainer improvisieren muss. Grundsätzlich will der Coach die Statik des eigenen Spiels beibehalten, damit die Automatismen greifen. Er warnt vor Eichstätts Effektivität bei Umschaltmomenten und Standards. Die Mannschaft lebe von Emotion und Leidenschaft und lasse sich auch von vergebenen Chancen nicht aus der Bahn werfen. „Da müssen wir dagegenhalten“, so Petrovic. Dass die winterlichen Platzverhältnisse den Gästen zugutekommen könnten, will der Trainer nicht gelten lassen: „Wir haben auch die Qualität, um hässliche Spiele zu gewinnen. Das müssen wir beweisen.“mb