Rosenheim/Höllmannsried – Die Luftpistolenschützen der Schützengesellschaft Almenrausch Rosenheim haben in der Bayernliga SüdOst (3. Liga) ein wichtiges Zeichen gesetzt. Lange Zeit als Schlusslicht im Tabellenkeller verweilt, bewies das Team zur Halbzeit der Saison Kämpfergeist und deutete an, dass die Reise nun nach oben gehen soll.
Der Vormittag brachte eine 2:3-Niederlage gegen die Birkhanschützen Eschetshub-Feichten. Nachdem die Einzelduelle bei einem Stand von 2:2 unentschieden waren, musste die Entscheidung im Stechen fallen. Hier stand Sebastian Alberter im Rampenlicht. Nach seinen regulären 40 Schuss musste er erneut an den Stand. Es entwickelte sich ein Nervenkrimi, in dem Alberter erst nach dem dritten Stechschuss seinem Kontrahenten den Vorsprung überlassen musste.
Mit neuer Energie trat das Team am Nachmittag an und rief eine beeindruckende Leistung ab. Die Rosenheimer Schützen feierten einen 4:1-Sieg. Besonders hervorzuheben ist Andreas Schraml. Er sicherte sich seinen ersten Bayernliga-Einzelpunkt in seiner sportlichen Laufbahn. Ebenfalls siegreich waren Markus Grundsteiner und Christian Lanzinger. Die Konstanz in Person ist jedoch Paul Reiprich. Der Rosenheimer blieb auch in diesem Wettkampf ungeschlagen und führt seine „weiße Weste“ in dieser Saison weiter.
Mit diesem Sieg verschafften sich die Almenrausch-Schützen nicht nur Luft im Abstiegskampf, sondern senden auch ein klares Signal an die Konkurrenz. re