Hamar – Starke Leistungen beim Weltcup in Hamar (Norwegen) haben die Eisschnellläufer des DEC Inzell zuletzt verbucht. In Norwegen gab es auch für Anna Ostlender zum Abschluss einen Achtungserfolg: Im Mixed-Teamsprint erkämpfte die 23-Jährige gemeinsam mit Moritz Klein (Erfurt) den vierten Platz.
Noch besser: In der nicht-olympischen Disziplin ging damit der Weltcup-Gesamtsieg an das deutsche Team. „Das war erfreulich. Diese Rennen sind eine spannende Sache für die Fans“, betont DEC-Abteilungsleiterin Heike Kogler.
Zuvor hatten die Langstreckler des DEC mit guten Ergebnissen aufgewartet. Maira Jasch belegte in Hamar nach ihrem Aufstieg in die A-Gruppe über 3000 Meter den 14. Platz. Sie war damit zweitschnellste Deutsche hinter Josie Hofmann (Erfurt). Zudem sicherte sie sich die halbe Olympia-Norm. „Sie hat sich wirklich in den Top 15 etabliert, das ist ein gutes Zeichen“, lobt Kogler.
Gabriel Groß wurde Vierter der B-Gruppe über 5000 Meter. Mit 6:18,92 Minuten war er zweitschnellster Deutscher hinter Fridtjof Petzold (Crimmitschau/ 6:17,05), der Elfter der A-Gruppe wurde. „Das war ein richtig starker Lauf von ihm. Zudem war er als Ersatz für das Teamrennen nominiert“, weiß die DEC-Abteilungsleiterin. Ob Groß – der ebenfalls schon die halbe Norm erfüllt hat und beim Saisonauftakt in Salt Lake City (USA) als Dritter der B-Gruppe einen deutschen Rekord über 5000 Meter gelaufen war – und Jasch es zu den Olympischen Spielen 2026 schaffen, ist noch ungewiss. Entscheidend ist die Nominierung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), die im Januar 2026 erfolgt.
Im ersten Lauf der B-Gruppe über 500 Meter wurde Anna Ostlender mit 38,88 Sekunden Zehnte, im zweiten (39,35) belegte sie Rang 16. Über 1000 Meter gab’s in der B-Gruppe Rang 13 (1:18,40 Minuten). „Das sind immer enge Rennen auf den Kurzstrecken. Da muss schon alles passen, um weiter vorne zu landen“, weiß Kogler.who