Die Olympia-Norm ist durch

von Redaktion

Skicrosserin Luisa Klapprott holt sich zwei Top-15-Platzierungen, Tim Hronek weitere Weltcup-Punkte

Innichen – Mit dem Ticket für die Olympischen Spiele in die Weihnachtspause zu gehen, ist wahrlich ein großartiges Gefühl, das Luisa Klapprott vom WSV Samerberg jetzt genießen darf. Ein Top-15-Ergebnis, sprich die halbe Qualifikation für die Olympischen Spiele im Februar 2026, hatte die junge Skicrosserin beim ersten Weltcup der Saison im französischen Val Thorens mit Rang 15 bereits geschafft. Mitte Dezember beim Weltcup in Arosa in der Schweiz sprang allerdings vorerst nicht mehr als Rang 22 heraus, was einmal mehr gezeigt hat, wie hart umkämpft die Finalplätze auch bei den Damen in dieser Saison sind. In Innichen hat es dann aber funktioniert.

Im letzten Jahr gelang Klapprott in Innichen ihr erstes Top-Ten-Resultat, weshalb sie mit einem guten Gefühl ins Pustertal fuhr. Am Freitag standen die zwei Qualifikationsrennen für die beiden Weltcup-Rennen am Samstag und Sonntag auf dem Programm. Für die Finalläufe waren diesmal bei den Damen wieder nur die 16 schnellsten Fahrerinnen der Qualifikationsrennen zugelassen. Luisa Klapprott gelang hier das Kunststück, mit bis auf eine Hundertstel in beiden Läufen die fast gleiche Zeit zu fahren und mit zweimal Rang 15 den Sprung in die Finals zu schaffen. Tim Hronek verpasste mit Rang 34 in der Qualifikation den Sprung in die Finals für das erste Rennen. Im zweiten Qualifikationsrennen kam er auf Rang 26 und löste das Ticket für das Rennen am zweiten Tag.

Beim Rennen am Samstag schied Luisa Klapprott zwar als Vierte ihres Laufs in der ersten Runde aus, belegte am Ende aber Rang 14 und holte sich das Olympiaticket. „Am Start hat es eigentlich ganz gut geklappt. In der zweiten Kurve habe ich aber ein wenig die Spur verloren, war beim Sprung zu kurz und hatte dann einfach kein Tempo, um an die anderen noch ranzukommen.“ Knapper war es beim Rennen am Sonntag, wo sie als Dritte des Laufs auch in der ersten Runde ausschied und am Ende den zwölften Rang belegte. „Ich bin mit dem Rennen heute echt zufrieden. Es war ein guter Kampf. Es hat zwar leider nicht für das Halbfinale gereicht, aber es war ein gutes Rennen“, sagt die Skicrosserin des WSV Samerberg. Tim Hronek wurde in seinem Achtelfinallauf Dritter, belegte am Ende Rang 22 und sicherte sich weitere Weltcup-Punkte.

Die heimischen Skicrosser freuen sich jetzt auf die Weihnachtspause, bevor es nach Neujahr dann wieder mit dem Training losgeht und die Weltcup-Reise dann in der zweiten Januarhälfte nach Veysonnaz (Schweiz) weitergeht.

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