Rosenheim/Mailand – Mit den Olympischen Winterspielen 2026 steht im internationalen Eishockey ein besonderes Comeback bevor: Erstmals seit Jahren sind die NHL-Stars wieder Teil des Turniers – entsprechend groß wird die weltweite Aufmerksamkeit sein. Eurosport setzt für seine digitale Eishockey-Berichterstattung dabei auf eine Persönlichkeit, die aus dem deutschen Eishockey nicht wegzudenken ist: den Rosenheimer Patrick Ehelechner.
Der ehemalige DEL-Torhüter, TV-Kommentator und einer der führenden deutschen Eishockey-Influencer wird im Auftrag von Eurosport, das das komplette olympische Eishockey-Turnier großflächig im Free-TV und mit allen Spielen live und auf Abruf bei den Streamingdiensten HBO Max und discovery+ begleitet, in Mailand als Social-First-Reporter und On-Site-Creator unterwegs sein. Seine Mission: den Fans in Deutschland und Europa einen unmittelbaren Zugang zu den emotionalsten Momenten und persönlichsten Geschichten dieses Turniers zu ermöglichen.
Ehelechner wird während der gesamten Spiele exklusive Einblicke liefern: Trainingseinheiten, Mixed-Zone-Momente, Spieltagsstimmungen, kurze Interviews und spontane Reaktionen der Athleten. „Die Fans sollen das Gefühl haben, direkt neben den Spielern zu stehen – nicht nur Zuschauer zu sein, sondern Teil der olympischen Atmosphäre“, sagt Ehelechner.
Das Turnier selbst verspricht historische Dimensionen. Die olympische Bühne wird 2026 so hochkarätig besetzt sein wie selten zuvor. Genau hier setzt Ehelechner an. „Olympia ist das Größte, was es gibt“, sagt er. Der Rosenheimer freut sich auf die deutsche Mannschaft, denn „das ist die individuell beste deutsche Mannschaft, die jemals so beisammen sein wird“. Angefangen von Superstar Leon Draisaitl über Verteidiger Moritz Seider und Stürmer Tim Stützle bis hin zu zwei Akteuren, die Ehelechner bestens geläufig sind: Torwart Philipp Grubauer und Stürmer Lukas Reichel, die beide aus dem Rosenheimer Nachwuchs stammen. „Dass ich zwei waschechte Rosenheimer bei den Olympischen Spielen begleiten darf – was Schöneres gibt es nicht“, erzählt Ehelechner der OVB-Sportredaktion. Vor allem auf die Gespräche zwischen den beiden Torhütern darf man sich freuen: „Definitiv ist der ,Grubi‘ im Fokus, der ist die Nummer eins.“ Und: „Der hat auch noch nie ,Nein‘ gesagt, wenn ich um eine Geschichte angefragt habe.“
Ehelechner schaut aber nicht nur auf die beiden Rosenheimer in der DEB-Auswahl. „Es sind erstmals wirklich alle Top-Spieler Deutschlands dabei, die Konstellation ist schon etwas ganz Besonderes.“ Ob sich da wieder so ein Turnier ausgeht wie 2018, als Deutschland bis ins Finale kam – unter anderem auch von Patrick Ehelechner stimmungsvoll begleitet. „Ich glaube nicht, dass ich so etwas noch einmal erleben werde. Schließlich haben ja alle Nationen ihre Top-Spieler mit dabei. Aber der deutschen Mannschaft traue ich auch viel zu.“
Das Interesse Ehelechners richtet sich auf das komplette Eishockeyturnier – und da natürlich auch auf die Superstars aus der nordamerikanischen Profiliga NHL. „Wenn ich Leon Draisaitl und Connor McDavid gleichzeitig vor die Kamera bekommen würde, dann wäre das schon ein Highlight.“ Den kanadischen Superstar – Ehelechner bezeichnet ihn als den „Messi des Eishockeys“ – hat der Rosenheimer schon einmal live erlebt. „Das war 2020. Das ist ein cooler Typ. Man glaubt es ja nicht, aber der ist echt völlig normal“, berichtet er. Ebenso auf seiner Liste: „Brady Tkachuk, den habe ich noch nicht kennengelernt. Und natürlich Sidney Crosby. Das ist eine lebende Legende, die mir da oftmals noch viel zu kurz kommt.“
Ehelechner könnte noch viel mehr Spieler aufzählen, die er in Mailand gerne treffen und interviewen würde. „So viel abgrasen, wie nur geht“, lautet sein Credo. Dazu wird sich der Rosenheimer auch die Übungseinheiten der Teams geben. „Bei diesen tollen Namen werde ich schon bei den Trainings zum Fan“, sagt er. Und genau diese Stimmung möchte Ehelechner dann auch nach Deutschland rüberbringen. re/tn