Nervenkitzel gleich in der ersten Gruppe

von Redaktion

Aus 18 mach sechs: Hallenfußball-Sparkassenpokal geht in die entscheidende Phase

Rosenheim – Schluss mit dem Vorgeplänkel, jetzt geht es ans Eingemachte! Im Hallenfußball-Sparkassenpokal sind von den ursprünglich gestarteten 33 Vereinen noch 18 im Rennen – und aus diesen 18 Teams werden am Samstag, 27. Dezember, die sechs Mannschaften ermittelt, die beim großen Finalturnier am 2. Januar in der Gabor-Halle um den Gesamtsieg spielen.

Und wer sich dafür qualifiziert, der hat schon einiges erreicht. Denn die Zwischenrunde ist alles andere als einfach zu überstehen. Das liegt schon alleine am Modus. In jeder der drei Zwischenrunden stehen sechs Mannschaften, die zunächst jeweils in zwei Dreiergruppen aufgeteilt werden. Der Letzte jeder Dreiergruppe scheidet schon mal frühzeitig aus. Die vier verbliebenen Teams bilden dann eine Gesamttabelle und spielen gegeneinander, wobei das Resultat aus dem Direktduell aus den Dreiergruppen bereits in die Wertung mit einfließt. Neben dem spielerischen Können sind also auch Nervenstärke und volle Leistungsbereitschaft von Anfang an gefragt.

Letzteres gilt gleich mal für die erste Zwischenrunde, die am Samstag ab 9 Uhr über die Bühne geht und die mächtig viel Nervenkitzel verspricht. In der Gruppe A spielen A-Klassist SV Genclerbirligi Wasserburg, der es im vorigen Winter bis ins Finalturnier geschafft hat, Kreisklassist TSV Babensham, der in der Vorrunde mit dem Gruppensieg durchaus zu überzeugen wusste, und Landesligist SB Chiemgau Traunstein, der möglicherweise personell besser daherkommt als in der Vorrunde. Die Gruppe B bilden die beiden Kreisligisten TuS Raubling und SV Westerndorf und Bezirksligist SB DJK Rosenheim – allesamt Vereine, die sich schon in die Siegerliste des Sparkassenpokals eintragen konnten. Geht man nach den Eindrücken aus der Vorrunde, dann hat Westerndorf als Gruppensieger das beste Bild abgegeben.

Die Zwischenrunde 2 startet ab 12.30 Uhr und stellt ebenfalls drei Mannschaften, die schon einmal den Pokal in den eigenen Trophäenschrank stellen durften. In der Gruppe A ist dies der Kreisliga-Spitzenreiter TuS Prien, der in der Vorrunde auch sehr ehrgeizig auftrat. Die Kontrahenten sind zunächst einmal A-Klassist SV Pang, der sich bislang sehr offensivfreudig präsentierte, und der Kreisligist ASV Flintsbach, der sehr solide auftrat. Die Gruppe B bilden Kreisligist SV Ostermünchen, Rekordsieger TSV 1860 Rosenheim und die FT Rosenheim aus der A-Klasse. Landesligist 1860 überzeugte in der Vorrunde auf ganzer Linie – bringt man diese Leistung erneut, dann sollte der Finaleinzug eine sichere Sache sein. Ostermünchen, das ja auch schon den Gesamtsieg holte, lieferte einmal mehr einen kompakten Auftritt, die Freien Turner wollen als Außenseiter von sich Reden machen.

Die Zwischenrunde 3 startet um 16 Uhr, auch hier sind zwei Teams aus der Sparkassenpokal-Siegerliste mit dabei. Kreisklassist SV-DJK Kolbermoor und der TSV Kastl (Landesliga) treffen schon in der Gruppe A aufeinander, hinzugesellt sich der SV Forsting-Pfaffing aus der A-Klasse. Natürlich ist der aktuelle Titelverteidiger aus Kastl der erste Anwärter aufs Weiterkommen. Möglicherweise befinden sich aber in der Gruppe B noch Stolpersteine. Kreisklassist Türkspor Rosenheim hat ja zuletzt mit dem Finaleinzug seine Klasse unter dem Hallendach bewiesen, mit dem A-Klassisten TSV Rimsting und Fortuna Rosenheim gibt es noch zwei Außenseiter. Aber gerade C-Klassist Fortuna hat in der Vorrunde gezeigt, dass beim Hallenkick auch Träume wahr werden können.

Der Turnierveranstalter, die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, lässt mit der Aktion „Wir Wunder“ auch Träume wahr werden. Sie unterstützt Projekte von Vereinen finanziell – die Zuschauer in der Halle können dabei mitreden, denn jede Eintrittskarte ist ein Zehn-Euro-Gutschein, der für eines dieser Projekte genutzt werden kann.tn

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