Gleich am Beginn des neuen Jahres steht dem Weiten-Stocksport ein ganz besonderes Highlight ins Haus. Wenngleich die etwa 1000 Kilometer Anreise für viele Aktive, Trainer, Funktionäre und Fans etwas beschwerlich sein dürften, die nationalen Titelkämpfe in Flensburg auszutragen, ist für den Deutschen Eisstock-Verband (DESV) schon eine Leuchtturm-Veranstaltung. Die deutsche Meisterschaft steht bereits zum 74. Mal für die Herren auf dem Programm. Die Durchführung der deutschen Weitenwettbewerbe hat der DESV dem SV Adelby übertragen. Dass aus der Region Süd so viele Kraftpakete am 3. und 4. Januar nach Schleswig-Holstein fahren, ist auch eine Hommage an den ehemaligen DESV-Weitenfachwart Willi Götz. Der Hamburger war bis 2009 Vorgänger des seither amtierenden Matthias Winkler vom EC Gunzenhausen.
Die nördlichste Weitenjagd Deutschlands startet am Samstag um 11 Uhr mit der Jugend U16, gefolgt von den Schülern U14 um 12.30 Uhr. Ab 14.15 Uhr katapultiert die Altersklasse U19 die Stöcke über den Asphalt. Abgeschlossen wird der erste Wettkampftag um 15.45 Uhr mit den Damen. Am Sonntag gehen die Junioren U23 um 9 Uhr an den Start. Die Vorrunde der Herren steht um 11.30 Uhr auf dem Programm.
Vor einem Jahr in Buchbach triumphierten Marinus Baumann (SV Ostermünchen), Dominik Obermeir (SC Oberhummel), Michael Adamek (EC Schachten Auerbach), Kathleen Neumayer (SV Schechen), Alexander Späth (FC Altrandsberg) und Peter Rottmoser (SV Schechen). Weil er einen Sehnenanriss im Oberschenkel nicht vollständig auskuriert hat, kann Rottmoser seinen Titel nicht verteidigen. Auch Alexander Späth mischt nicht mit.kam